Abnehm-Tipps für Schwangere
 
Natürlich und gesund abnehmen - so geht's

Nach der Schwangerschaft schnell wieder zur schlanken Figur, das wünschen sich die meisten Frauen. Doch gerade im neuen Familienalltag sind umständliche Diäten nur schwer einzuhalten und in der Stillzeit ohnehin nicht zu empfehlen. Wir verraten, wie es mit einer leichten Umstellung der Ernährungsgewohnheiten gelingt, überflüssige Schwangerschaftspfunde loszuwerden.

Inhalt: 
Abnehmen ohne Diäten – geht das?Tipps für eine kalorienarme ErnährungMit Sport und Entspannung für Ausgleich sorgen

Abnehmen ohne Diäten – geht das?

Gesunde Abnehm-Tipps für Schwangere
Thinkstock - ereidveto

Nach der Geburt purzeln die ersten Kilos ganz allein. Baby, Fruchtwasser und Plazenta sind nun weg und auch das Wasser, das viele Frauen im letzten Schwangerschaftstrimester einlagern, verschwindet nach und nach. In der ersten Stunde nach der Geburt verkraftet  der Körper der Frau eine riesige Umstellung. Was etwa zwei Monate nach der Geburt an überschüssigem Gewicht noch da ist, dient vor allem als Reserve für die Stillzeit. Stillende Mütter brauchen für die Milchbildung etwa 500 bis 600 Kalorien mehr am Tag. Kräftezehrende Diäten sind in dieser Zeit also nicht angebracht, denn sie bergen die Gefahr, dass die Schadstoffe, die durch das Fasten aus dem Körper gelöst werden, in die Muttermilch übergehen und dem Baby schaden. Doch radikale Diäten sind ohnehin nicht nötig, um langfristig abzunehmen. Tatsächlich ist jede Radikal-Diät nutzlos, wenn schlechte Ernährungsgewohnheiten danach einfach beibehalten werden. Jojo-Effekt und Frustration sind vorprogrammiert, und die Motivation zum Abnehmen sinkt. Wer langfristig schlanker und fitter werden will, sollte deshalb nicht hungern, sondern stattdessen dauerhaft mit alten Gewohnheiten brechen. Ein erster Schritt dahin kann ein Ernährungsprotokoll sein, das dabei hilft, die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu dokumentieren.  Damit Sie mit Ihrem Körper schneller ausgesöhnt sind, haben wir spezielle Beautytipps für junge Mütter zusammengestellt.

Was esse ich wann und warum? In welchen Mengen? Und wie gleiche ich diese Kalorienzufuhr wieder aus? Das alles sind Fragen, die sich Abnehmwillige stellen sollten, bevor sie spezielle Diäten in Betracht ziehen. Und diese sind dann oftmals gar nicht nötig, denn wurden die Kalorienfallen erstmal erkannt, helfen Ernährungsumstellung und viel Bewegung dabei, das Übergewicht zu reduzieren. Ein schöner Nebeneffekt: Indem Sie bewusster essen, lernen Sie viel über Nährstoffe und auch darüber, was wichtig und was überflüssig ist. Ein Wissen, das Sie an Ihre Kinder weitergeben können, damit auch diese langfristig fit und gesund bleiben. (Hier bitte Link ins Abnehm-Forum, hat Anke)

Tipps für eine kalorienarme Ernährung

Die Ernährung umstellen und bewusster essen – diese Ratschläge hört man oft von Ernährungsexperten, wenn es um die schlanke Linie geht. Doch was bedeutet das konkret? Jeder Mensch hat einen ganz bestimmten Kalorienbedarf pro Tag und benötigt bestimmte Nährstoffe als Energielieferanten. Entscheidend dabei sind ein ausgewogenes Verhältnis dieser Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine) und ihre Qualität. Um sich gesund zu ernähren, muss man also wissen, welche Lebensmittel tatsächlich nahrhaft sind und welche einfach nur dick machen. Mit unseren Tipps gelingt es Ihnen, Kalorienfallen aus Ihrem Alltag zu verbannen.

  • Die optimale Ernährung besteht aus drei festen Mahlzeiten am Tag, zwischen denen möglichst lange Pausen liegen sollten. So sinkt der Insulinspiegel vollständig ab, und die Fettverbrennung wird angekurbelt. Frühstück und Mittagessen sollten sättigen, damit es nicht zu Heißhungerattacken zwischendurch kommt. Zum Frühstück werden Ballaststoffe wie Müsli, Haferflocken oder Trockenobst empfohlen. Diese machen satt und regen die Verdauung an. Zum Mittagessen empfehlen Ernährungsexperten einen höheren Kohlenhydratgehalt, der Energie für den ganzen Tag liefert, während das Abendessen idealerweise viel Eiweiß enthält (z. B. Fisch, Fleisch). Das sorgt für die optimale Fettverbrennung über Nacht. Nehmen Sie das Abendessen möglichst früh zu sich und danach auch keine weiteren Zwischenmahlzeiten mehr ein.
  • Bei der Qualität der Mahlzeiten ist frisch kochen die Devise. Fertigprodukte enthalten industriell hergestellte Fette sowie Transfette, die nicht nur ungesund sind, sondern auch dick machen und die Fettverbrennung hemmen. Bei frisch zubereiteten Mahlzeiten haben Sie die Kontrolle über die Zutaten und können so z. B. qualitativ hochwertige Öle und Fette verwenden. Zucker und Weißmehl sind möglichst zu meiden. Das sind isolierte Kohlenhydrate, die nichts liefern außer Kalorien und zudem zu Blutzuckerspiegelschwankungen, übermäßigem Appetit und Heißhungerattacken beitragen. Setzen Sie stattdessen auf Vollkornprodukte.
  • Achten Sie auf die richtige Portionierung Ihrer Mahlzeiten. Essen Sie nur so viel, bis Sie satt sind. Auch dann, wenn das Essen besonders gut schmeckt oder unbedingt weg muss. Aus Resten lassen sich meist hervorragend weitere Mahlzeiten zaubern. Auch Kinder sollten nicht genötigt werden, alles aufzuessen. Tipp: Auf kleinen Tellern wirken kleinere Portionen größer.
  • Auch bei regelmäßigen Mahlzeiten lassen sich Heißhungerattacken zwischendurch nicht immer vermeiden. Behelfen Sie sich mit kleinen, kalorienarmen Zwischenmahlzeiten wie Obst und Gemüse statt Schokolade und Chips, einem frischen Smoothie, einem Magerquark oder einem leicht belegten Knäckebrot. Beschränken Sie sich auf maximal zwei solcher Zwischenmahlzeiten und achten Sie darauf, dass diese klein ausfallen.
  • Verzichten Sie auf zuckerhaltige Softgetränke. Denn diese enthalten sehr viele überflüssige Kalorien und gelten als Dickmacher schlechthin. Bei Tee und Kaffee keinen Zucker nehmen, wenn Milch dann fettarme.
  • Alkohol ist eine Kalorienbombe. Ein halber Liter Bier zum Beispiel hat in etwa so viele Kalorien wie eine halbe Tafel Schokolade. Wer abnehmen will, sollte am besten ganz auf Alkohol verzichten.

Mit Sport und Entspannung für Ausgleich sorgen

Neben ausgewogener Ernährung gehören Bewegung und Entspannung zu den Grundsäulen des Abnehmens. Ein Mix aus regelmäßigem Ausdauersport und Krafttraining ist eine gute Methode, um überflüssige Pfunde zu verlieren. Darüber hinaus sollte regelmäßige Bewegung fest zum Alltag gehören. Lassen Sie Ihr Auto also ruhig öfter mal stehen, fahren Sie Fahrrad, gehen Sie viel zu Fuß und nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl. Gemeinsame sportliche Unternehmungen mit Freunden und Familien machen nicht nur Spaß, sie bauen auch Kalorien ab und tragen zu einem besseren Körpergefühl bei.Stresshormone machen Lust auf Süßes und Fettes und haben einen ungünstigen Effekt auf den Stoffwechsel. Deswegen sind bewusste Phasen der Entspannung im Alltag förderlich für das Abnehmen. Zelebrieren Sie den Übergang von Arbeit und Freizeit und sorgen Sie mit Entspannungstechniken wie Meditation für einen gesunden Stressabbau.Wer mit diesen einfachen Tipps sein Leben und seine Ernährung gesünder gestaltet, darf sich zwischendurch gerne einmal etwas gönnen und hat nicht das Gefühl, permanent verzichten zu müssen.