Alles ist neu und spannend
Alles glitzert und leuchtet, Mama und Papa sind aufgeregt, es werden unbekannte Lieder gesungen, fremde Düfte ziehen durchs Haus. Auch das Wohnzimmer sieht auf einmal anders aus: Vielleicht wurde das Sofa umgestellt, damit der Weihnachtsbaum Platz hat, oder der Esstisch ausgezogen, weil Freunde oder Verwandte erwartet werden.
Für ein Baby sind das große Veränderungen. Auch wenn es noch nicht versteht, was Weihnachten ist, merkt es, dass alles anders ist. Das verwirrt zwar ein bisschen - ist aber eine
tolle Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln. Jetzt lernt das Baby, dass Tannennadeln
pieksen, Weihnachtskekse krümeln und Geschenkpapier knistert.
Weihnachten regt Babys Sinne an
Sentimental, rührend, kitschig - das darf Weihnachten sein. Es ist wie gemacht dafür alle Sinne eines kleinen Babys anzusprechen. Was ein Baby in der Advents- und Weihnachtszeit von seiner Umwelt aufnimmt, wirkt wie ein Turboschub für seine geistige Entwicklung. Die vielen Lichter und Farben, die verschiedenen Formen des Weihnachtsschmucks, der Duft des frischen Tannenbaums, raschelndes Papier - das alles berauscht die Sinne des Babys. Das wichtigste bei all den sinnlichen Erfahrungen sind aber die Gefühle: Die Familie ist sich Weihnachten besonders nah und es wird noch ein bisschen mehr geknuddelt und gekuschelt. Das gibt dem Baby Sicherheit und Vertrauen.
Singen Sie Ihrem Baby Weihnachtslieder vor
Babys lieben Weihnachtslieder. Die eingängigen Melodien von "Ihr Kinderlein kommet", "Oh Tannenbaum" oder "Stille Nacht" gefallen schon den Kleinsten. Und auch die Großen versetzen Weihnachtslieder in eine Stimmung, die an die Kindheit erinnert und gleichzeitig warme, neue Gefühle weckt. Das brauchen wir, um den ganzen Trubel schadlos zu überstehen.
Ein, zwei Kleinigkeiten reichen als Geschenk
Das Baby hat Spaß an seiner Umgebung und genießt das Fest der Sinne. Erfahrungen, die es an seinem ersten Weihnachtsfest macht, prägen sich für immer ein. Dabei sind Geschenke nicht so wichtig. Allein der Duft von Bratäpfeln oder das Flackern einer Kerze können später an Weihnachten erinnern. Für Baby sind neue Spielsachen oft nur kurze Zeit interessant. Mit Papier dagegen kann es sich abendfüllend beschäftigen: anpacken, zerknittern und zerreißen.
Schon mit vier, fünf Monaten kann ein Baby allein sein Geschenk auspacken.
Tipp: Schlagen Sie das Geschenk eher lose in Papier ein und benutzen Sie möglichst wenig Klebeband. Die offen liegenden Papierkanten so in Fransen scheiden, das die Kleinen sie leicht packen und daran ziehen können - damit reißen sie ganz automatisch das Papier auf und legen das Geschenk frei.
Bloß keinen Stress
Damit die Weihnachtserinnerungen ungetrübt sind, heißt die wichtigste Regel: bloß keinen Stress. Alles was ihr Baby will, ist hin und wieder eine frische Windel, eine volle Flasche (oder Brust) und endlich raus aus der Festtagskleidung, die meist ziemlich unbequem ist. Je einfacher und traditioneller Sie das Fest halten, desto besser. Dann haben Sie Zeit die magischen Momente zu genießen: Wenn ihr Baby mit großen Augen auf den erleuchteten Baum schaut, wenn es sich an Sie schmiegt, während sie ein paar Absätze aus der Weihnachtsgeschichte vorlesen, oder wenn es mit seinen kleinen Händen Ihre Lippen berührt, während sie ihm ein Weihnachtslied vorsingen.








So werden Sie Super-Mama!
