Babylexikon

Urvertrauen

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Erfahrungen im ersten Lebensjahr können die spätere Entwicklung prägen. Es ist wichtig, dass die körperlichen Bedürfnisse des Babys befriedigt werden, dass es sauber, satt und gepflegt ist. Es braucht viel Zärtlichkeit, Ermutigung und Förderung, damit es gedeiht und ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt. Das wird begünstigt, wenn es sich darauf verlassen kann, dass seine Eltern auf sein Schreien reagieren. Und wenn es die Reaktionen der Eltern vorhersehen kann. Wer meint, dass ein Baby Inkonsequenzen nicht mitbekommt, der täuscht sich. Eltern, die reagieren, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt, mal fröhlich, mal mürrisch, deren Baby wird in seinem Verhalten auch nicht einfach einzuschätzen sein.

Je älter ein Kind ist, umso leichter fällt es ihm, Stimmungsschwankungen zu tolerieren oder zu erkennen, dass heute eben eine andere Situation herrscht. Solche Toleranz kann ein Baby aber nur auf der Basis von gesundem Urvertrauen entwickeln.


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