Über die DVD "Babys":
Vergangenes Jahr lief "Babys" mit großem Erfolg in unseren Kinos - jetzt ist die faszinierende Dokumentation auch als DVD erhältlich: Der Film zeigt mit tollen Bildern, wie drei kleine Mädchen und ein Junge aus unterschiedlichen Ländern ihre ersten Schritte in die Welt wagen.
Worum geht es in "Babys"?
Ponijao, Bayar, Mari und Hattie - so heißen die vier hinreißenden Hauptdarsteller des Dokumentarfilms "Babys". Der französische Regisseur Thomas Balmès hat die kleinen Persönlichkeiten filmisch vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackligen Beinen begleitet. Das Besondere: Ponijao, Bayar, Mari und Hattie wachsen in vier Orten auf, die sowohl geografisch als auch kulturell kaum weiter voneinander entfernt sein könnten. Die vier Babys leben in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA - fernab von der Zivilisation oder in der Großstadt, als Teil einer Großfamilie oder als Einzelkind. "Babys" zeigt mit schönen Momentaufnahmen die ersten Lebensschritte dieser vier Kinder - mit all ihren Erfolgserlebnissen und kleinen Krisen. Und so unterschiedlich die Herkunft auch ist - wenn die vier lachen oder brabbeln, klingt es überall auf der Welt gleich.
Wer wird "Babys" lieben?
"Babys" ist ein sehr intensiver Dokumentarfilm, der - ganz klar - Eltern anspricht. Bilder von der Geburt, die ersten Trotzanfälle oder das niedliche Gebrabbel: Damit können sich vor allem die Menschen identifizieren, die schon selber die ersten Schritte ihrer Kinder miterlebt haben. Aber nicht nur Eltern sitzen hier richtig vor dem heimischen Fernseher: Allein die tollen Aufnahmen aus den verschiedenen Ländern sind zum Teil so schön und ausdrucksstark, dass man an "Babys" auch große Freude haben kann, wenn die Familienplanung noch nicht in greifbarer Nähe ist. Und auch die kulturellen Unterschiede bei der Erziehung, die verschiedenen Lebensverhältnisse und Sprachen machen "Babys" zu einem wichtigen Film, der ohne große Gesten zeigt, was es heißt, in verschiedenen Teilen der Erde auf die Welt zu kommen. Regisseur Thomas Balmès verzichtet vollkommen auf Kommentare oder Übersetzungen. So wirken allein die Gesten, Stimmen und Gesichtsausdrücke der Mütter und Babys. Eine mutige Entscheidung - die aber hervorragend funktioniert und den Zuschauer dabei noch intensiver mitnimmt.
Für wen ist "Babys" nicht geeignet?
Wer nichts mit kleinen Kindern anfangen kann und von den ersten Augenblicken nach einer Geburt so gar nicht gerührt ist, könnte sich in "Babys" schnell langweilen. Der Film erzählt mit viel Geduld die Entwicklungsschritte der vier kleinen Hauptdarsteller. Balmès hält sich dabei mit seiner Kamera immer im Hintergrund und beobachtet Ponijao, Bayar, Mari und Hattie mit viel Geduld und Liebe zum Detail. Viel Action oder einen Spannungsbogen mit überraschenden Wechseln darf man also nicht erwarten.
Ab welchem Alter ist "Babys" geeignet?
Schwangerschaft, Geburt und die Entwicklung eines kleinen Kindes sprechen neben Vätern und Müttern wahrscheinlich am ehesten Mädchen im Teenageralter an, die durch Babysitten oder kleine Geschwister schon Berührung mit diesen Themen haben. Und auch sonst eignet sich "Babys" für Kinder ab dreizehn Jahren als gute DVD-Alternative zu "Twilight" oder "Shrek": Über den Tellerrand schauen tut einfach immer gut.








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