Was passiert beim Babyschwimmkurs?
Im 32 Grad warmen Wasser paddeln und plantschen die Babys - gestützt von Mutter oder Vater. Zu Singreimen, wie "Backe, backe Kuchen…" werden die Kleinen durchs Wasser geschwenkt - die meisten Baby quietschen dabei vor Vergnügen. Sie versuchen kleine Schwimmenten zu erwischen, greifen nach den Wasserstrahlen aus der Gießkanne, oder genießen die schaukelnden Wasserbewegungen auf einer Matte. Das regt Babys Sinne an und macht Spaß. Im Grunde ist Babyschwimmen eine Krabbelgruppe im Wasser.
Für wen ist ein Babyschwimmkurs geeignet?
Ab etwa drei Monaten können Babys einen Babyschwimmkurs machen. Wichtig ist, dass sie ihr Köpfchen schon allein halten können. Babyschwimmen sollte aber nicht nur dem Baby Spaß machen, sondern auch den Eltern. Wenn Wasser also nicht Ihr Ding ist, haben Sie sicher keine Freude daran, einmal in der Woche mit zehn Müttern und zehn Babys im Pool zu stehen. Pekip oder Musik für Babys ist dann für Sie vielleicht die bessere Wahl.
Was bringt ein Babyschwimmkurs?
Ein Babyschwimmkurs bringt vor allem Spaß für Mutter und Kind. Babys genießen die Bewegungsfreiheit, die sie im Wasser haben. Das Wasser stimuliert ihre Gleichgewichtsorgane, die Muskulatur wird gestärkt, genauso wie das Selbstvertrauen des Babys und sein Vertrauen zu den Eltern. Und für gestresste Eltern gibt es einen positiven Effekt: Durch das viele Strampeln und Bewegen im Wasser werden die kleinen Bademäuse ziemlich müde und schlafen nach dem Babyschwimmen besonders lang und gut.
Was braucht man beim Babyschwimmkurs?
- eine Schwimmwindel oder spezielle Babybadehose
- ein großes Badehandtuch
- Babyduschgel (wegen dem Chlorwasser)
- frische Windel für danach
- etwas zu trinken und für älter Babys etwas zu essen (schwimmen macht hungrig!)
- einen Fön
- und natürlich auch Badekleidung für Mama oder Papa
Soll ich mein Baby vor dem Babyschwimmkurs eincremen?
Nein. Denn die Cremeschicht löst sich im Wasser auf und die Kleinen werden glitschig wie ein Fisch - und rutschen schnell mal aus den Händen. Besser nach dem Baden gründlich mit klarem Wasser abspülen und dann mit einer milden Babylotion eincremen.
Werden die Kleinen durch Babyschwimmkurse häufiger krank?
"Babys, die an einem Babyschwimmkurs teilnehmen, sind öfter krank als wasserscheue Altersgenossen." Das belegen Wissenschaftler des Helmholtz-Forschungszentrums für Gesundheit und Umwelt in Neuherberg. Vor allem Mittelohrentzündungen und Durchfall machen kleine Wasserratten zu schaffen, heißt es in der Studie. Dr. Stefan Razeghi, Kinderarzt und Kindergastrologe in Miesbach meint dazu, dass es seit langem bekannt ist, "dass Babys, die viel mit Gleichaltrigen zusammentreffen, besonders häufig krank sind. Dabei ist es egal, ob dieser Kontakt in er Schwimm- oder Krabbelgruppe stattfindet."
Wie lang darf mein Baby im Wasser bleiben?
Babyschwimmkurse dauern ungefähr 30 Minuten. Die meisten Babys halten es solange im 32 Grad warmen Wasser aus, ohne zu frieren. Quengeln, zittern oder blaue Lippen sind aber Anzeichen dafür, dass sich Ihr Baby unwohl im Wasser fühlt. Das heißt: raus aus dem Wasser und das Baby in ein Handtuch war einwickeln.
Soll mein Baby beim Babyschwimmkurs tauchen?
In den meisten Babyschwimmkursen gehört das Tauchen dazu. Das ist wegen des angeborenen Atemschutzreflexes theoretisch kein Problem. Sobald Wasser ins Gesicht des Babys kommt, wird dieser Reflex ausgelöst. Dadurch gelangt kein Wasser in die Atemwege. Tauchen muss aber nicht sein. Wenn Sie merken, dass Ihr Baby keine Freude daran hat oder Sie selbst unsicher sind, dann lassen Sie es lieber. Das Leben bietet noch genug andere Herausforderungen.








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Ich bin auch jedesmal voll verschwitzt wenn wir fertig angezogen sind aber wie schon gesagt wurde ist das Sport!!! Und gut so !!!
Ich kann das nur empfehlen. Wir sind zum Babyschwimmen gegangen, da war meine Tochter 4 Monate alt. Gern wäre ich schon früher gegangen, aber die Sommerferien kamen uns leider dazwischen. Meiner Tochter hat das immer eine wahnsinnige Freude gemacht. Als sie die Schwimmringe schon allein tragen konnte und ich sie nicht mehr festhalten brauchte, genoss sie die Freiheit sich gewegen zu können, wie sie es wollte. Sie konnte noch nich laufen, aber "schwimmen". Ich bin da am Ball geblieben und nun hat sie vor einer Woche ihr Seepferdchen gemacht - mit 4 Jahren. Ich kann eigentlich nur Gutes zum Babyschwimmen sagen. Meine Tochter war deswegen auch nicht öfters krank oder so.
wir haben mit dem babyschwimmen ab dem 3. monat begonnen, dies war zu früh. sind jetzt aber im fortsetzungskurs. krank war er einmal, bronchitis hat er sich da geholt. am anfang hatte er wenig spass. zuviel fremde leute, zu schnell müde. doch jetzt nach dem 6.monat blüht er richtig im wasser auf. seine entwicklung geht schneller voran. er hat so freude dran und liebt die spiele im wasser mit den anderen babys. unsere gruppe hat auch nur 6-8 kinder. nach dem schwimmen ist er zwar müde aber quengelt nicht. schläft erst im maxi cosi. mir persönlich hats gut getan, da es ja doch 45 min. sport ist. und das vertrauen und innigkeit zwischen mir und meinem sohn ist ins unendliche gestiegen.
Ich habe auch so einen Babyschwimmenkurs gemacht. Was alles ok bis wir aus dem Wasser waren. Dann hat der Lars geschrien wie am Spies. Er war einfach todmüde. Total im Stress habe ich ihn geduscht, angezogen und geffütert.Dann musste ich mich auch anziehen. Dann shcnell in den Kinderwagen und es war endlich ruhe. Ich war verschwitz und erschöpft, das Kind auch. ich frage mich: warum ich mich übereden ließe? Beim nächsten Kind mache ich kein Babywchwimmen mehr!
Das die Kinder öfter krank sind als Andere stimmt nicht. Wir nehmen seit dem 4 Monat am Babyschwimmen teil. Mittlerweile ist sie fast 16 Monate alt und hatte bis auf ein bißchen Schnupfen, der aber nicht unbedingt vom schwimmen kommen muß, keine Krankheiten. Auch die Anderen Kinder in unserer Gruppe sind regelmassig da.
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