Frühchen

Versorgung in Perinatalzentren

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 © Corbis

In Deutschland kommen etwa neun Prozent aller Neugeborenen zu früh, also vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Ein Prozent dieser Kinder sind besonders unreif und wiegen sogar weniger als 1500 Gramm. Die Überlebenschancen dieser Kinder und auch ihre Chancen, ein Leben ohne bleibende Schäden zu führen, steigen, wenn die Babys in spezialisierten Kliniken, sogenannten "Perinatalzentren" geboren und versorgt werden. Im Moment herrscht in diesem Bereich ein Kompetenzstreit der Kliniken. Weshalb auch keine verbindlichen Listen von spezialisierten Kliniken für das Bundesgebiet erhältlich sind.

Das Verfahren für Schwangere, die Gefahr laufen, dass ihr Baby zu früh auf die Welt kommt, ist in einem Sortiermodus geglieder. Dabei orientiert sich der behandelnde Arzt an einem Stufensystem nachdem Kliniken eingeteilt werden:

Perinatalzentren der Stufe 1 sind dabei personell und instrumentell am besten auf sehr unreife Frühgeborene (29. Woche und jünger, leichter als 1500 Gramm) eingereichtet.

Perinatalzentren der Stufe 2 können Frühgeborene versorgen, die ab der 29. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen und leichter als 1500 Gramm sind.

Und Kliniken mit perinatalem Schwerpunkt gehören zur Stufe 3 und können Frühgeborene aufnehmen, die schwerer als 1500 Gramm sind und in der 33. Schwangerschaftswoche geboren werden.

Frauen, die Gefahr laufen, eine Frühgeburt zu bekommen, werden in der Regel von ihrem behandelnden Frauenarzt in eine Klinik der entsprechenden Stufe verwiesen, die dem Entwicklungsstand des Ungeborenen entspricht.

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