Ab wann kann man Muttermilch mit der Flasche füttern?
In den ersten sechs Wochen sollte ein gestilltes Kind keine Flasche bekommen. Danach, wenn das Stillen gut etabliert ist, kann es zwischendurch auch mit Flasche gefüttert werden. Wenn die Mutter das möchte, kann sie dem Kind manchmal eine Flasche anbieten, damit es lernt, am Sauger zu trinken. Kinder, die in den ersten drei bis vier Monaten nur an der Brust getrunken haben, verweigern später oft die Flasche. Sie können nicht aus der Flasche trinken, denn das erfordert eine andere Technik.
Besteht die Gefahr, das Kind dadurch vom Stillen zu entwöhnen?
Wenn das Stillen gut eingeführt ist und Babys erst nach sechs Wochen eine Flasche bekommen, entwöhnt man das Kind damit nicht. Aber wenn man mit der Flasche füttert, sollte man darauf achten, dass der Sauger eine möglichst kleine Öffnung hat, wie zum Beispiel Teesauger. Sonst schießt die Milch ohne große Anstrengung einfach heraus.
Wie lagert man Muttermilch?
Am besten kühl: Im Kühlschrank bei +4 bis +6 Grad, im Eisfach oder in der Tiefkühltruhe bei -18 Grad. Wird die Milch innerhalb von 6 bis 8 Stunden verbraucht, kann sie auch bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.
Wie lange ist sie haltbar?
Für gesunde Kinder kann man Muttermilch bis zu 72 Stunden - also drei Tage lang - im Kühlschrank aufbewahren. Dabei sollte man beachten, dass die Milch nicht im Türfach gelagert wird, sondern möglichst im Kühlschrankinneren auf unterster Ebene und hinten. Dort ist die Kühltemperatur am gleichmäßigsten. Für Frühgeborene oder kranke Neugeborene sollte man die Milch höchstens 48 Stunden kühlen. In der Tiefkühltruhe hält sich die Milch bis zu sechs Monate.
Weitere Fragen & Antworten rund ums Füttern von Muttermilch
- Was sollte man beim Einfrieren beachten - und wie taut man Muttermilch richtig auf?
- Kann man erwärmte Milch dem Kind auch später geben?
- Kann man die Milch auch in der Mikrowelle erwärmen?
- Kann man Muttermilch und Fertigmilch mischen?
- Sollte Füttern mit der Flasche die Ausnahme bleiben oder kann man so auch den Vater besser mit einbeziehen?











Tiefgekühlt 6 Monate? Sorry, aber idiotisch, da sich die Muttermilch ca. alle 2 Wochen verändert, um sich dem geänderten Bedarf des Kindes anzupassen. Ältere Milch würde das Kind nicht mehr trinken, und wenn doch, so nützt sie nicht viel. Gruß, Anja
(1 Kommentar)