Verhüten in der Stillzeit?
Früher war Verhütung kein Thema - für die meisten von uns war klar, dass sie die Pille nahmen. Und als es an die Familienplanung ging, hat man einfach aufgehört, zu verhüten. In der Stillzeit ist das komplizierter: Denn das Stillen alleine ist keine sichere Verhütungsmethode. Richtig ist zwar, dass im Gehirn der Mutter durch das Saugen des Kindes das Milchbildungshormon Prolaktin ausgeschüttet wird. Je mehr davon im Blut zirkuliert, desto eher wird der Eisprung unterdrückt. Doch schon bei Stillpausen ab vier Stunden kann der Prolaktinpegel so weit sinken, dass es zum Eisprung kommen kann.
Die normale Pille ist jedoch in der Stillzeit nicht zu empfehlen. Die in ihr enthaltenen Östrogene können den Milchfluss hemmen und die Hormone werden über die Muttermilch dem Baby zugeführt. Durch die relativ hohe Dosierung der Pille kann das Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung des Kindes haben.
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Welche Verhütungsmittel eignen sich in der Stillzeit?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der östrogenfreien Verhütung nach einer Entbindung. Unsere Übersicht der Verhütungsmittel zeigt Ihnen die sichersten Methoden für Mütter in der Babyzeit - mit allen Vor- und Nachteilen.







Wann immer über Verhütungsmethoden gesprochen wird, lässt man unter den Teppich fallen, dass die meisten Präparate mit Nidationhemmern arbeiten (welche lediglich verhindern, dass sich ein befruchtetes Ei einnisten kann = frühabtreibende Wirkung). Sollte man das nicht als Nachteil aufführen? Immerhin muss man sich bewusst machen, dass man in vielen Zyklen schwanger wird und das Kind daran hindert, weiter zu wachsen. Ich glaube, den meisten Frauen ist das nicht klar und dieser Fakt wird auch nicht gerade in den Vordergrund der Aufklärung geschoben, denn es ist ja so praktisch und einfach... Außerdem: Kann es gesung sein, Jahre lang Hormone einzunehmen wenn keine Erkrankung vorliegt?
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