Verhütung

Wie verhüten Sie in der Stillzeit?

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Verhüten in der Stillzeit?


Früher war Verhütung kein Thema - für die meisten von uns war klar, dass sie die Pille nahmen. Und als es an die Familienplanung ging, hat man einfach aufgehört, zu verhüten. In der Stillzeit ist das komplizierter: Denn das Stillen alleine ist keine sichere Verhütungsmethode. Richtig ist zwar, dass im Gehirn der Mutter durch das Saugen des Kindes das Milchbildungshormon Prolaktin ausgeschüttet wird. Je mehr davon im Blut zirkuliert, desto eher wird der Eisprung unterdrückt. Doch schon bei Stillpausen ab vier Stunden kann der Prolaktinpegel so weit sinken, dass es zum Eisprung kommen kann.

Die normale Pille ist jedoch in der Stillzeit nicht zu empfehlen. Die in ihr enthaltenen Östrogene können den Milchfluss hemmen und die Hormone werden über die Muttermilch dem Baby zugeführt. Durch die relativ hohe Dosierung der Pille kann das Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung des Kindes haben.

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Wie verhüten Sie in der Stillzeit?

Welche Verhütungsmittel eignen sich in der Stillzeit?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der östrogenfreien Verhütung nach einer Entbindung. Unsere Übersicht der Verhütungsmittel zeigt Ihnen die sichersten Methoden für Mütter in der Babyzeit - mit allen Vor- und Nachteilen.

von Christiane Börger


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  • von Pekingsuppe am 28. Februar 2012, 10:51 Uhr

    Genau Giegie, darüber hab ich mir mittlerweile auch Gedanken gemacht. Mit unserer ersten Tochter bin ich TroPi schwanger geworden, nachdem ich mich zu kurz nach der Einnahme übergeben musste. Ich stand also noch größtenteils unter Hormoneinfluss. Für Nr. 2 setzte ich die selbe Pille ab - und alles war gestört... Wir brauchten über 1 Jahr und die Kinderwunschklinik, damit ich wieder schwanger wurde. Das machte mir erstmal bewusst, wie Hormone eigentlich in den Ablauf im Körper eingreifen. Das will ich nicht mehr. Meine erste Idee war dann die Spirale. Aber ich habe Angst, dass sie festwächst (war bei meiner SchwieMu so) und ich komme nicht mit dem Gedanken klar, dass trotzdem eine Befruchtung stattfindet. Ich habe also ein Wesen - wie frühentwickelt das auch sein mag - in mir, dem ich das Leben verwehre. Wenn andere das nicht sört, okay, aber mich persönlich in meinem eigenen Fall schon.
    Wir haben uns jetzt für Kondome entschieden in der Stillzeit. Stinkt uns zwar auch im wahrsten Sinne, denn Geruch und Handhabung sind abtörnend und ich kann meinen Mann verstehen, dass das Gefühl nicht das gleiche ist. Aber was anderes kommt nicht in Frage. Nach der Stillzeit werd ich Persona benutzen. Der Pearl-Index ist zwar wesentlich höher als bei der Pille oder so, aber das Risiko geh ich ein. Schwanger werden kann man mit allem, dem Einzelnen bringt keine Statistik etwas. Ich bekomme lieber noch ein drittes Kind, wenn das unser Schicksal ist, und lasse mich oder meinen Mann danach sterilisieren, als mich unter Hormoneinfluss zu setzen, der im Grunde sonstwas durcheinander bringt. Oder vielen Lebewesen, die schon entstanden sind, das Leben zu verweigern.


  • von Giegie am 12. Oktober 2011, 10:32 Uhr

    Wann immer über Verhütungsmethoden gesprochen wird, lässt man unter den Teppich fallen, dass die meisten Präparate mit Nidationhemmern arbeiten (welche lediglich verhindern, dass sich ein befruchtetes Ei einnisten kann = frühabtreibende Wirkung). Sollte man das nicht als Nachteil aufführen? Immerhin muss man sich bewusst machen, dass man in vielen Zyklen schwanger wird und das Kind daran hindert, weiter zu wachsen. Ich glaube, den meisten Frauen ist das nicht klar und dieser Fakt wird auch nicht gerade in den Vordergrund der Aufklärung geschoben, denn es ist ja so praktisch und einfach... Außerdem: Kann es gesung sein, Jahre lang Hormone einzunehmen wenn keine Erkrankung vorliegt?


    (2 Kommentare)

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