Zahnen
 
Die ersten Zähne

Bis ein Baby seine ersten Zähne hat, müssen Eltern und Kinder einiges ertragen. Hier erfahren Sie, wann und in welcher Reihenfolge sie kommen, wie das Milchgebiss gepflegt werden muss und was beim Zahnen hilft.

Der große Durchbruch

Zahnen: Die ersten Zähne

Nur ganz wenige Kinder (1 von 2000 bis 3000) kommen schon mit kleinen Mäusezähnchen auf die Welt, die anderen bekommen ihren ersten Milchzahn meist zwischen dem fünften und achten Lebensmonat. Normalerweise beginnt der Zahndurchbruch im Unterkiefer - und zwar mit den beiden Frontschneidezähnen.

Als nächstes folgen die beiden oberen, dann die Schneidezähne links und rechts daneben. Etwa um den ersten Geburtstag sind alle acht Schneidezähnchen sichtbar, ein halbes Jahr später auch die vorderen Backenzähne. Weiter geht es mit den Eckzähnen, als letzte kommen die hinteren Backenzähne, und mit zweieinhalb bis drei Jahren ist das Milchgebiss mit seinen 20 Zähnen dann bei allen Kindern komplett.

Die Nebenwirkungen

Die Beschwerden beim Zahnen sind von Kind zu Kind verschieden:

Die einen merken kaum etwas, andere hingegen sind richtig angeschlagen, haben wenig Appetit, rote, raue Backen, sind weinerlich und unausgeglichen, schlafen schlecht, schieben sich alles, was sie in die Finger bekommen, sofort in den Mund, kauen auch gern auf ihren eigenen Fäustchen herum und sabbern stark. Manche Babys bekommen dazu noch Durchfall, einen wunden Po, Hautausschlag, leichtes Fieber oder Schnupfen - Begleiterscheinungen des schwächelnden Immunsystems in dieser Zeit.

zurück 123