Krabbeln

Auf die Knie, fertig, los!

Weiterleiten Drucken
Krabbeln: Auf die Knie, fertig, los!

Mit zehn Monaten beginnen Kinder in der Regel zu krabbeln - ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung: Das Krabbeln auf unebenem Grund schult nämlich die Motorik, trainiert die Gelenke und Muskeln. Vorformen der Fortbewegung, wie etwa das Robben auf dem Bauch, sind überwunden.

Nicht alle Kinder lernen krabbeln

Zehn Prozent der Babys krabbeln nicht. Noch vor ein paar Jahren waren Experten davon überzeugt, dass Krabbeln zur gesunden, normalen Entwicklung einfach dazugehört. Heute weiß man, auch wenn ein Kind nicht krabbelt, ist alles in Ordnung, solange das Baby aktiv ist. Denn Kriechen und Krabbeln sind keine notwendigen Durchgangsformen zum Laufenlernen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Kind mit 12 Monaten immer noch nicht krabbeln will, die Eltern dann aber plötzlich stehend überrascht. Diese Babys ziehen es vor, zu beobachten, wie die Erwachsenen laufen und sich fortbewegen. Durch dieses "mentale Training" verinnerlichen sie sozusagen den Bewegungsablauf und werden allein dadurch fit für den ersten Schritt. Wenn es dann soweit ist, stehen sie einfach auf und laufen.

Jetzt wird gerutscht, gerollt, gerobbt und geschlängelt!







> Bilderstrecke starten

In der Wohnung ist nun nichts mehr sicher!

Es gibt nichts Besseres, als die Schublade in der Küche zu durchstöbern

Krabbelkinder greifen nach allem, was sich bewegt, schön farbenfroh leuchtet oder lockt. Aus der Perspektive der Erwachsenen sieht alles sehr harmlos aus. Für Babys dagegen haben Töpfe, Treppen, Pflanzen, Steckdosen oder der Schlitz eines Videorecorders eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Es gibt nichts Besseres, als die Schublade in der Küche zu durchstöbern und auszuräumen. Doch auch nichts Gefährlicheres! Die Küche ist Gefahrenquelle Nr.1, neben Wohnzimmer und Bad. Besonders Treppen und Stufen stellen für Kleinkinder im Krabbelalter ein großes Unfallrisiko dar. Durch das überproportionale Größenverhältnis zum Körper ist bei Verletzungen vor allem der Kopf betroffen.

Machen Sie Ihre Wohnung krabbelsicher

  • Versuchen Sie deshalb, Ihrem Kind das Krabbeln so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten. Ein Baby in einem weichen Strampelanzug auf einem dicken Flickenteppich wird freudig und ohne Blessuren oder Abschürfungen krabbeln.
  • Eine verdeckte Steckdose, unerreichbar verstautes Besteck und sicher plazierte Töpfe machen die Entdeckungstouren Ihrer Kleinen sicher.
  • Räumen Sie ruhig die Küche etwas um, verstauen Sie in den untersten Schubladen Plastikgeschirr, Holzbretter und weitere Dinge, die Ihr Kind problemlos ausräumen kann. Kinder mögen es sehr, Erwachsene bei Ihrer alltäglichen Tätigkeit nachzuahmen.
  • Besonders vorsichtig sollten Sie bei vielen Zimmerpflanzen sein. Kinder lieben es, neugierig alles in den Mund zu nehmen. Doch viele Topfpflanzen sind giftig. Also weg mit dem Gummibaum, der auf dem Boden steht. Stellen Sie ihn lieber auf das für das Kind unerreichbare Fensterbrett.

Krabbelkinder-Forum

Sie haben ein Krabbel-Kind? In unserem Forum können Sie Ihre Eindrücke und Erfahrungen mit anderen Eltern teilen.

Eltern.de User, die sich für Schwangerschaft, Geburt, Babys und alle weiteren Familien-Themen interessieren, treffen sich in der Eltern.de Community.

Ab sofort finden Sie Eltern.de auch mobil unter: mobil.eltern.de

Weiterleiten Drucken

 
 
Kommentar schreiben

Name
E-Mail

Kommentar (max. 1000 Zeichen)

Bild hochladen (optional)


* Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein. Diese wird später nicht auf unserer Seite zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink. Einfach anklicken und schon ist ihr Beitrag online.

Eltern.de Newsletter
Jetzt den Eltern.de Newsletter bestellen und gratis eine Ausgabe Eltern oder Eltern Family lesen.

Community

windeln


> alle Tools

  • Zum Film

    Wachstumswunder

> alle Videos





ELTERN Heft & Abo
Jetzt online ins aktuelle ELTERN-Heft reinblättern.
Abo, Probeabo, Geschenkabo oder Empfehlung: immer mit Prämie!