Babyschlaf

Einschlafprobleme - was hilft?

Weiterleiten Drucken Bookmarks
Babyschlaf: Einschlafprobleme - was hilft?

Babys brauchen auch beim Schlaf Hilfe

Mit dem Schlaf von Babys und Kleinkindern ist das so eine Sache: Sie müssen erst langsam ihren Rhythmus finden. Und bis der dem Rhythmus der Eltern angepasst ist, dauert es seine Zeit. Nur wenige Babys schlafen problemlos ein und danach sechs oder sieben Stunden am Stück.
Das ist vollkommen normal. Denn Babys brauchen, wie in so vielen anderen Dingen auch, beim Einschlummern unsere Hilfe. Und das heißt in den ersten Monaten: viel Nähe und schöne Abendrituale. Die meisten Kinder schaffen es im zweiten Lebensjahr, allein zur Ruhe zu kommen. Aber leider nicht alle. Manche lassen auch mit zwei oder drei Jahren ihre Eltern am Bett nicht los - oder fordern stundenlange aufwändige Rituale. Verständlich, dass ihre Eltern das irgendwann nicht mehr mitmachen wollen.

Lösung Schlafprogramm?

Können jetzt sogenannte Schlafprogramme eine Lösung sein? Einige Schlafforscher vergleichen sie mit Konditionierung, mit Dressur, andere finden, für gestresste Eltern können sie eine Lösung sein, wenn man sie umsichtig anwendet. Alle Fachleute sind sich einig, dass die bekannte Ferber-Methode ("Jedes Kind kann schlafen lernen") nur etwas für größere Kinder und für den Notfall ist - weil das kontrollierte Weinenlassen auch bei Ein- und Zweijährigen noch zu enormem Stress und Verlustängsten führt.

Die gängigen Schlafprogramme

Kuss-Methode - so funktioniert sie

Rückzug-Methode - so funktioniert sie

Pendel-Methode - so funktioniert sie

Ferber-Methode - so funktioniert sie


 
 
Kommentare zu diesem Artikel
> Kommentar schreiben
  • von Sonja am 29. Dezember 2009, 17:15 Uhr

    Diese Ferber Methode würde ich nie im Leben anwenden.
    Grenzt für mich ja schon an Kindesmisshandlung, wenn man sein Kind schreien lassen soll.
    Kontrolliert, oder unkontrolliert.


  • von Matylda am 14. Dezember 2009, 22:21 Uhr

    Kuss-Methode? Die ist ja fast noch schlimmer als schreien lassen, denn man bringt seinem Kind bei, dass es nur liebevolle Zuwendung bekommt, wenn es macht was man von ihm verlangt. Ich bin zwar auch dafür, dass verzweifelte Eltern, die kurz vorm Durchdrehen stehen die Ferber-Methode anwenden sollten. Denn durch längerfristige Agressionen kann das Kind noch größeren seelischen Schaden nehmen, aber das sollte die letzte Konsequenz sein. Ich habe auch viele schlaflose Nächte mit Verzweiflungsgefühlen hinter mir. Mein Mann und ich waren nervlich am Ende und Streitereien an der Tagesordnung. Ich habe auch viel geweint und meinen Mann ständig auf Arbeit angerufen, weil der Kleine auch tagsüber nicht lange schlafen wollte. Irgendwann beschloss ich, mich mit der Situation abzufinden, zu akzeptieren, dass ich sehr viel Kaffee und Geduld brauchen würde. Ich glaube mein Baby ( 6 mon.) hat gemerkt, dass ich viel entspannter bin und siehe da, seit einigen Wochen schläft er gut ein und durch. Gegen 19 Uhr schläft er an der Flasche ein, wird meistens gegen 23 Uhr wach, weil die Windel voll ist (manchmal hat er auch nochmal hunger) Anschließend nehme ich ihn mit ins Bett und streichle ihn in den Schlaf. Er wacht dann erst so gegen 6/7 Uhr morgens entspannt auf.


  • von Franziska am 13. Oktober 2009, 15:41 Uhr

    Unser Sohn ist 6 Mon. alt und wir haben das Buch seit seiner Geburt bestimmt 5x gelesen und nun endlich angewandt - mit durchschlagendem, sofortigem Erfolg! Ich habe vorher oft alle 1-2h gestillt - tags und nachts - unser Sohn weinte sehr, sehr viel. Nach 2Tagen Ferber-Methode, schläft er nun immer lieb allein im Bettchen ein, wird tagsüber (ohne Murren!) im 3h-Rhythmus gestillt und macht 2 feste Tagesschläfchen. Er ist ausgeglichener u schläft nachts bis zu 7h durch. Ein unheimlicher Zuwachs an Lebensqualität für uns alle! Man muss unter einem starken Leidensdruck stehen, um sich für die Methode zu entscheiden. Wenn man nicht wirklich etwas ändern will/muss, dann funktioniert es weder für das Baby, noch für die Eltern. Unser Sohn konnte sich früher nie allein beruhigen, wenn er nachts wach wurde, ich stillte, mein Mann trug ihn herum... Durch das liebevolle, konsequente Anwenden der Methode ab dem 6Mon.(!) und der vorherigen Aufopferung hat er gelernt, dass wir immer für ihn da sind.


  • von heidi am 7. Oktober 2009, 20:54 Uhr

    also ich hab von dem Buch auch gehört und eigentlich nur schlechtes! Es hat zwar bei manchen geklappt aber darum weil die Kinder aufgegeben haben oder auch die Eltern weil sie das weinen nicht mehr ausgehalten haben,für mich würde es nicht in Frage kommen- Wie schauts mit stillen (falls noch gestillt wird) oder schlafen im Familienbett und viel Nähe aus?


  • von michael am 13. September 2008, 00:27 Uhr

    hallo,ich bin total verzweifelt und manchmal packt mich die kalte Wut,wenn unsere kleine Tochter nicht einschlafen will.Meine Frau und ich stehen unter starkem Stress und ich brauche DRINGEND Hilfe.Wenn ich nicht durchschlafen kann und die Kleine nachts mal losbrüllt,versagen bei mir schon die Nerven und ich bekomme einen starken Wutanfall!Es bricht dann auch Streit mit meiner Frau aus. Michael


(6 Kommentare)

Kommentar schreiben

Name
E-Mail

Kommentar (max. 1000 Zeichen)

Bild hochladen (optional)


* Bitte geben Sie eine gültige E-Mail Adresse ein. Diese wird später nicht auf unserer Seite zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink. Einfach anklicken und schon ist ihr Beitrag online.
Community
Community
> alle Tipps & Adressen


Spezial präsentiert von Reno Kinderschuhe: Tipps für gesunde Kinderfüße

Partnershops
Baby-Quiz

> alle Videos

> alle Tools




Das aktuelle Heft
Jetzt im Handel!

> Heft-Vorschau

> Online-Abo

 


Jetzt ELTERN testen
und Gratis-Geschenk sichern!

> Online-Abo