Sollen wir unser Kind taufen lassen? Viele junge Eltern entscheiden sich für die Taufe: Gut die Hälfte aller Kinder wird getauft. Oft steht dahinter der Wunsch, dem Kind eine Verbindung zu Gott mit auf seinen Lebensweg zu geben - und außerdem ist es ein schönes Familienfest.
Für bekennende Christen, ob evangelisch oder katholisch, ist die Taufe ihres Kindes ganz selbstverständlich, wird der junge Mensch doch so in die christliche Gemeindschaft aufgenommen.
Taufe und Taufpaten
Am Tauftag sind neben dem Täufling die Paten die Hauptpersonen. Früher waren Paten verpflichtet, das Sorgerecht zu übernehmen, falls den Eltern etwas Unvorhergesehenes passiert. Heute sollen sie die Eltern vor allem in der religiösen Erziehung des Kindes unterstützen. Martin Luther forderte 1523, die Paten sollten besonders "feine, sittige, ernste, fromme Gevattern" sein.
Die katholischen Paten müssen selbst getauft und gefirmt sein, evangelische Paten getauft und konfirmiert. Während das katholische Patenamt ein Leben lang hält, endet das evangelische formal mit der Konfirmation (meist mit 14 Jahren). Beide Konfessionen erkennen die jeweilige Taufe gegenseitig an. Da die Taufe ein Sakrament ist, wird sie auch beim Übertritt in eine andere Konfession nicht wiederholt.







Ja das ist bei uns auch der Fall.
Wir als Eltern sind beide nicht in der Kirche weder noch getauft, aber unser Pfarrer sagte jedes Schäfchen wird in die Kirche aufgenommen. Und wir haben unsere Tochter taufen lassen, da wir hier in Bayern jetzt wohnen und sie hier natürlich groß wird.
Leider stimmen in diesem Artikel einige Sachen nicht!
Die Taufe wird im katholischen nicht so streng gehandhabt wie in der evangelischen Kirche.
Da ich bei der Taufe meines Sohnes nachgefragt habe, hieß es, es ist ausreichend wenn 1 Pate katholisch getauft ist, der 2. Pate (und auch die Eltern) müssen nicht einmal einer Kirche zugehören/getauft sein.
Und noch viel besser, wir haben eine Kindersegnung gefeiert,mit einem freien Theologen,mit dem wir übrigens schon geheiratet haben..unter dem motto " christlich,aber nicht kirchlich " , romantsch , nett in eine Kapelle.Und auch die Kindersegnung war ein sehr schönes Fest.
Ja, es gibt alternative Feiern und die sind nicht so ganz unüblich, wie es hier den Anschein hat. Solch eine Namensfeier wird in einigen Städten vom Bürgermeister veranstaltet oder man wendet sich an den Deutschen Humanistischen Verband.
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