Bewegungsspiele
Bewegungsdrang? Ja, bitte!

Durch die Luft gewirbelt werden, schaukeln und auf den kleinen Füßen durch die Wohnung tapsen. Kinder wollen und sollen sich bewegen. Bewegung fördert die Entwicklung von Ein- bis Zweijährigen. Wie Sie zu Hause spielerisch die Bewegung Ihres Kindes fördern können, zeigt unsere Auswahl an Bewegungsspielen.

Bewegungsspiele: Bewegungsdrang? Ja, bitte!

"Ich bin überzeugt, dass jede Entwicklung mit Bewegung beginnt, dass jede Bewegung Lernen initiiert, und dass Lernen Zukunft bedeutet", meint Liesel Polinski, die Autorin und Mitgründerin des PEKiP (Prager-Eltern-Kind-Programm).
Geben Sie Babys und Ein- bis Zweijährigen viel Bewegungsraum, denn so kann Ihr Kind immer neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernen. Eines der wichtigsten Organe hierfür ist das Gleichgewichtsorgan. Es ist eine zentrale Schaltstelle, die den Mensch in Balance hält: körperlich, geistig, seelisch. Dieses Organ will trainiert werden - durch Bewegungsspiele. Es sorgt für die Lust am Schaukeln, Wippen und Laufen und ist damit der perfekte Entwicklungshelfer.


Denn:

  • Ein Kind, das sich um die eigene Achse dreht, egal ob selbst oder von Mama gewirbelt, lotet seine eigenen körperlichen Grenzen aus. Es gewinnt Sicherheit und weiß, was es sich zutrauen kann und was nicht.
  • Es erlebt physikalische Phänomene wie Schwerkraft, Schwung und Gleichgewicht am eigenen Leib.
  • Ein Kind, das durch Purzeln und koordiniertes Bewegen gelernt hat, sich im Raum zu orientieren, wird auch später besser Buchstaben auseinander halten können.
  • Das Gleichgewichtsorgan schafft die Voraussetzung fürs Lernen überhaupt: Bewegungsreize helfen den Milliarden Nervenzellen, über die schon Neugeborene verfügen, sich miteinander zu verknüpfen.
  • Ein gesunder Gleichgewichtssinn sorgt auch für seelische Balance.

Am besten trainiert man den Gleichgewichtssinn auf spielerische Art und Weise. Hier sind einige Ideen zu einfache Bewegungsspielen für die Kleinen. Dabei werden weitere positive Effekte erzielt, wie Stärkung der Muskulatur, Fitness und Koordination.


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Von:Carmen Schütterle