Fingerspiele und Krabbelverse

Zehn kleine Zappelfinger

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Fingerspiele und Krabbelverse: Zehn kleine Zappelfinger

Sind Reime für Kinder wichtig?

Kinder lieben Reime! Die ständigen Wiederholungen geben Sicherheit und Vertrauen. Deswegen haben Kinder meistens auch ein oder zwei Lieblingsgedichte oder Verse, die sie immer wieder hören möchten und meistens auch verblüffend schnell auswendig können. Also nix wie rein in den Reime-Dschungel! Nehmen Sie Ihr Kleines auf den Schoß und füttern Sie es mit Reimen - der Spaß kommt dann ganz von selbst.

Wir haben uns für Sie ein wenig umgeschaut und haben neue und alte Kinderreime gesucht und gefunden:

Sprachentwicklung mit Gedichten

Gedichte sind die besten Förderer bei der Sprachentwicklung. Kinder sind von Natur aus neugierig und lernwillig, ihre ungebrochene Faszination für alles und jeden, Reime, Verse, Gedichte und Geschichten vermehren ihren Wortschatz ungemein. Vertraute Gedichte werden wiedererkannt und neue mit großem Interesse aufgenommen. Dass Ihr Kind schnell ein Gedicht auswendig kann ist toll und je öfter dieses Gedicht wiederholt wird, desto sicherer fühlt sich Ihr Kind beim Aufsagen - und wenn Sie sich das hundertste Mal das gleiche anhören müssen, solang Ihr Kind Spaß daran hat ist doch alles in Butter!

Kinder wollen beschäftigt werden, man muss mit ihnen spielen und sprechen - kurz: Kinder wollen Spaß haben - und das am Besten rund um die Uhr! Ihre Neugier verlangt nach immer neuen Gedichten und Reimen und viele Eltern erinnern sich ja selbst noch an Verse aus ihrer Kindheit – Sie auch? Dann wird es aber Zeit, dass Sie das Ihren Kindern erzählen.

Aber auch Kinder haben einen eigenen Geschmack

Deswegen sollten Sie sich auf Ihr eigenes Gespür verlassen, schließlich kennen Sie Ihr Kind am besten. Wenn Ihre Kinder bei einem neuen Gedicht also staunen und große Augen machen und sich vor Gekicher gar nicht mehr einkriegen, wissen Sie, dass Sie die richtigen Verse ausgesucht haben. Zudem können Kinderreime und -verse auf ein bestimmtes Tun vorbereiten, zum Beispiel wird immer vor dem Zähneputzen der erste Streich von "Max und Moritz" vorgelesen und wenn das Kind dann im Bettchen liegt der zweite Streich. Wiederholungen geben Kindern eine Struktur, die ihnen ein sicheres Gefühl verschafft. Kinder stören sich auch nicht daran, wenn Gedichte altertümlich klingen oder im Dialekt verfasst sind, die meisten von Ihren Kindern werden alte Reime und Gedichte sogar am liebsten haben.

Autoren

Benita Wintermantel
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Josefine Pabst


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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von PippiLnagstrumpf am 10. Oktober 2011, 22:33 Uhr

    Sag mal kennt ihr außer den Spielen auch noch andere sehr schöne Fingerspiele?


  • von Chiara am 5. September 2011, 13:14 Uhr

    Sehr schön. Aber bei "Schlaf, Kindlein schlaf" habt ihr die falsche Version! "deine Mutter ist ein Schaf, dein Vater ist ein Trampeltier..." - das ist doch die Teenie-Version! ;-) Originaltext:
    "Schlaf, Kindlein schlaf,
    der Vater hüt die Schaf,
    die Mutter schüttelt´s Bäumchen,
    da fällt herab ein Träumchen (oder Pfläumchen),
    schlaf, Kindlein schlaf"


  • von Zappelkinder am 24. November 2010, 22:17 Uhr

    Sehr schöner Text! Wir haben dazu ein hübshes Buch "Das ist der Daumen" von Denitza Gruber gekauft aus der Reihe "Meine erste Lernraupe", Ars Edition. Es beinhaltet zwei Stoffzwerge als Fingerpüppchen und die Reime passen toll dazu. Meine Kleine liebt sie!


  • von romymami am 27. Oktober 2010, 20:41 Uhr

    Sehr schöne Auswahl. Hab schon immer mal nach so etwas gesucht. Ich konnte es ausdrucken!
    1. mit der Maus auf das Gedicht gehen
    2. rechte Maustaste klicken und "Drucken" auswählen 3. Druckerfenster öffnet sich und einfach im
    Seitenbereich noch "Markierung" anklicken, damit
    man nicht alles druckt
    4. ...und los gehts
    Dann bekommt man das Gedicht 1A ausgedruckt.


  • von blumms am 6. August 2010, 16:45 Uhr

    das seh ich genauso...wär schön wenn man´s drucken könnt!


(6 Kommentare)

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