Vererbung

Was hat mein Kind von mir?

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Vererbung: Was hat mein Kind von mir?

Die Segelohren von Papa?

Zugegeben, auf dem Ultraschallbild kann man das alles noch nicht erkennen. Aber ertappen sich nicht alle werdenden Mütter und Väter dabei, wie sie ihr Profil mit dem grauschattigen Umriss des ungeborenen Kindes vergleichen? Kann man nicht vielleicht doch schon sehen, dass die Nase vom Papa ist und die hohe Stirn von der Mama?

Die Spekulationen gehen weiter: Was für ein Temperament wird das Kind haben? Wird es ein intelligentes, musikalisches, kreatives Kind?
Wir projizieren eine Menge Wünsche auf dieses ungeborene Leben und hoffen, dass es möglichst viel Gutes von uns erbt. Das Gemeine: Wir haben keinen Einfluss darauf. So viel wir auch spekulieren mögen, kein Mensch kann vorhersehen, wie ein Kind später aussehen oder sein wird.

Das Aussehen ist nicht planbar

Eigentlich hört sich alles recht simpel an: Ein Ei und ein Spermium vereinen sich, die Zellen teilen sich - und schon entsteht daraus ein kleiner Mensch. Und doch schafft dieser Akt der Fortpflanzung unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten der Gene. Ob ein Kind die blauen Augen der Mutter oder die braunen des Vaters erbt oder den Hang zur Dickleibigkeit mitbekommt, hängt nicht allein von einem Gen ab, sondern von der Kombination vieler Genabschnitte.

Dazu kommt: Bei jeder Verschmelzung von Ei und Samenzelle vermischen sich die Gene immer wieder anders, immer nach dem Zufallsprinzip. So können zu keinem Zeitpunkt zwei genetisch identische Menschen entstehen, es sei denn, es sind eineiige Zwillinge. Als sicher gilt, dass es Erbanlagen gibt, die "dominant" sind. Mit anderen Worten: Trifft bei zwei Menschen zum Beispiel die Anlage für braune Augen mit der für blaue Augen zusammen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Augen des Kindes braun werden. Denn die Anlage für Braun ist dominant.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von annie am 2. Juni 2009, 11:09 Uhr

    ich finde, die ähnlichkeiten ändern sich während der entwicklung - und werden irgendwann egal, dann nämlich, wenn das kind selbst seine persönlichkeit zeigt und es nicht mehr nötig ist, das kind durch ähnlichkeiten kennen zu lernen


  • von Sonja am 7. November 2008, 22:28 Uhr

    Allerdings. Unsere Kleine sieht dem Papa sehr ähnlich. Gut, maag am Alter liegen könnte jetzt der Wissenschaftler sagen. Kind ist ja noch klein - aber ich zum Beispiel sehe meiner Mutter super ähnlich. Bekommen wir dauernd zu hören. Mein Mann sieht seinem Vater sehr ähnlich. Das kann man ja wohl nicht mit "Kindchenklauseln" entschuldigen. Oder die Sache mit den Zufallseltern... Mein Mann sieht seinem Papa ähnlicher als irgendeinem Zufallspapa, da leg ich meine Hand für ins Feuer :o)


  • von Michaela am 24. April 2008, 22:00 Uhr

    Also ich kann definitiv sagen das mein Sohn ganz Mama ist. Meine Augen,Nase,Mund,Haarfarbe etc.
    Sogar Fremde meinen das ich ihn nicht verleugnen kann. :)


    (3 Kommentare)

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