1. Hochziehen und festhalten
Laufen lernen fängt mit den Fingern an. Sie werden dringend gebraucht - zum Hochziehen an der Sofakante und an allem, das die richtige Höhe hat. Sitzt der Klammergriff, beginnt Ihr Baby mit der Beinarbeit: erst das eine gerade stellen, dann das andere nachziehen. Danach ausbalancieren, festhalten - geschafft!
"Toll, mein Schatz." Ihr begeistertes Lob ermuntert Ihr Baby: Es dreht das Köpfchen in Ihre Richtung, lässt vielleicht sogar schon eine Hand los. Im Drehen hat Ihr Baby das Gewicht von der einen Körperhälfte auf die andere verlagert. Genau das muss es können, damit die ersten freien Schritte klappen und es laufen lernt.
2. Seitwärts sicher
Im Durchschnitt sind Babys 13 Monate alt, wenn sie ein, zwei vorsichtige Schritte zur Seite wagen. Sie müssen sich dabei festhalten, aber immerhin wissen die Füßchen, wo's langgeht. Zuerst schleifen sie noch seitwärts über den Boden. Doch schon bald werden die Bewegungen schwungvoller: Ihr Kleines hebt das eine Füßchen deutlich hoch und stellt es neben das andere. Sie sehen Ihrem Kind die Anstrengung richtig an – kein Wunder, wenn es manchmal noch hinfällt. Oft gönnt es sich dann einen Rückfall in die Krabbelzeit. Aber: Der nächste Anlauf kommt bestimmt - und bald kann Ihr Kind laufen!
3. Frei stehen
Aus dem Sitzen aufstehen, ohne rettenden Griff - wenn Babys das können, sind sie etwa 14 Monate alt. Vielleicht haben Sie Ihrem Kleinen eine Hand gereicht, damit es ihm nicht ganz so schwer fällt, sich vom Boden zu lösen. Dafür steht es jetzt da wie eine Eins. Na ja, eher wie eine Zwei, denn die Knie sind doch noch ein bisschen weich. Wird schon! Laufen lernen muss will gelernt sein, Schritt für Schritt.
4. Ein Fuß vor den anderen
Es ist geschafft: ein Schritt vor und dann noch einen. Mit durchschnittlich 15 Monaten ist es so weit, dass Kinder "echt" laufen können. Gewicht verlagern, ausbalancieren, Schwung holen - all das braucht Geschick und Übung. Unermüdlich trainiert Ihr Kleines, und täglich wird es ein Schrittchen mehr. Und keine Sorge: Die O-Beine beim Laufen lernen sind ganz normal, alle Babys haben sie.
5. Bremsen, ohne hinzufallen
Jetzt gibt es kein Halten mehr: Ihr Kind läuft wie aufgedreht. Zunächst hilft noch der Po als Notbremse. Mit durchschnittlich 16 Monaten braucht es auch dieses Hilfsmittel nicht mehr. Ihr Kind kann seine Schritte so dosieren, dass es vor dem Ziel langsamer wird.
Motorik-Spielzeug: Die laufen so mit!
Hier watscheln und fahren putzige Tiere und schnittige Fahrzeuge: Spielzeug zum Ziehen und Schieben ist lustig - aber auch gut für die Entwicklung. Denn es regt Kinder zum Krabbeln und Laufen an.







So werden Sie Super-Mama!
