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Babyernährung

Die ersten Schritte in die Beikost

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Babyernährung: Die ersten Schritte in die Beikost

Der erste Brei: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Ernährungsexperten empfehlen zwichen dem fünften und siebten Monat einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei als ersten Brei einzuführen. Am besten ersetzen Sie die Milchmahlzeit am Mittag als erstes durch Brei, denn dann sind die meisten Babys wach und gut gelaunt. Servieren Sie aber bitte die neuen Lebensmittel nach und nach, damit der milchgewohnte Babydarm sich langsam daran gewöhnt:

In der ersten Woche: Möhrenbrei
Feierlich wird das riesige Lätzchen umgebunden und dann eine kleine Löffelspitze mit Möhrenbrei in Babys Mund geschoben. Das Baby schaut verwirrt, schluckt - und macht dann den Mund nicht mehr auf. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn Ihr Baby nach dem ersten Löffel keine Lust hat weiter zu essen. Geben Sie anfangs Ihrem Baby nur ein bis zwei Löffel Brei. Danach kann es sich an der Brust oder mit dem Fläschchen satt trinken. Jeden Tag bekommt Ihr Baby dann einen Löffel mehr.

Die meisten Babys finden Karotten als erstes Gemüse großartig - wegen ihres süßlichen Geschmacks. Aber eben nicht alle. Kürbis; Pastinake, Fenchel, Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi eignen sich als Alternativen

In der zweiten Wochen: Möhre-Kartoffel-Brei
Auch in der zweiten Woche schaffen es die meisten Babys nicht, ein ganzes Gläschen zu essen. Geben Sie ihm also noch weiter Milch nach dem Brei. Dadurch, dass sie jede Woche ein neues Lebensmittel einführen, können Sie sehr schnell feststellen, wenn Ihr Baby etwas nicht verträgt. Lassen Sie es dann einfach weg. Wenn der Möhre Kartoffelbrei gut vertagen wird, geben Sie zusätzlich Fleisch in den Brei.

In der dritten Woche: Möhren-Kartoffel-Fleisch-Brei
Fleisch versorgt Ihr Baby mit Eisen. Auch eisenreiches Getreide, wie zum Beispiel Hirse, füllt den Eisenspeicher Ihres Babys auf. Nach ungefähr drei Wochen isst Ihr Baby genug Brei, dass es satt wird. Sie brauchen dann keine zusätzliche Milch mehr zu geben und können jetzt den zweiten Brei am Abend einführen.

Der zweite Brei: Milch-Getreide-Brei

Der zweite Brei ist ein Milch-Geteide-Brei, dem etwas püriertes Obst zugegeben wird. Er wird meist ab dem siebten Monat als Abendmahlzeit gegeben, weil er gut sättigt und die Babys dadurch besser durchschlafen. Im Obst ist Vitamin C enthalten, wodurch das Eisen aus den Getreideflocken besser aufgenommen wird. Achtung: Vollkornflocken sind besser, weil sie mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Um einer möglichen Allergie vorzubeugen galt früher die Regel: Keine Kuhmilch im ersten Lebensjahr! Von dieser strengen Vorschrift sind die Wissenschaftler inzwischen abgerückt. Nach den neuesten Forschungen erklären die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) Kuhmilch jetzt nur noch in den ersten sechs Monaten für tabu. Im zweiten Lebenshalbjahr dürfen Babys 200 Milligramm pro Tag bekommen - exakt die Menge, die der Vollmilch-Getreide-Brei enthält.

Pasteurisierte Vollmilch (3,5 Prozent Fett) ist für den Brei am besten geeignet. H-Milch sollte nicht verwendet werden, weil beim Erhitzen viele Vitamine verloren gegangen sind.

Der dritte Brei: Getreide-Obst-Brei

Der Getreide-Obst-Brei ist eine Zwischenmalzeit, die nachmittags gegeben wird. Meistens ab dem achten Monat. Er ersetzt eine weitere Milchmahlzeit. Der Brei sollte wirklich milchfrei sein, da Milch die Eisenaufnahme aus der Nahrung verringert. Eisen ist wichtig für die gesunde Entwicklung Ihres Babys.

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Autor

Michaela Müller


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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Annika am 16. November 2009, 15:15 Uhr

    Hallo,

    Mein Sohn ist 6 Monate und 3 Wochen alt und bekommt Mittags etwa 100gr Karotte+ Kartoffel mehr will er einfach nicht essen und danach verlangt er dann noch die Brust. Ich möchte mein Kind nicht zwingen etwas zu essen, aber viele in meinem Ukreis meinen ich müsste Mittags die Mahlzeit komplett umstellen, heisst 190 gr und keine Milch mehr. Ist das zwingend oder kann ich dem kleinen einfach Zeit geben und ihm das mehr oder weniger überlassen bis er ein komplettes Glas isst?! Er wiegt unter durchschnitt und ist sehr aktiv und ich habe schon Schwierigkeiten genug das er mir nicht abnimmt. :(
    LG
    Annika


  • von Yvonne am 14. Oktober 2009, 22:20 Uhr

    Meine kleine Tochter, 9 Monate, wird von mir noch fast ganz voll gestillt, denn sie möchte einfach nichts essen, lediglich manchmal das kosten was Mama und Papa auf dem Teller haben. Ich biete ihr jeden Tag etwas zu essen an, aber sie verweigert es meist. Gewicht und Größe von meiner Süßen ist in Ordnung und überholt die anderen in ihrem Alter noch. Ich höre immer nur das mit spätestens 8 Monaten das Kind etwas zusätzlich zu Essen braucht, kann es nicht auch anders sein? Es geht ihr gut, aber ich traue mich schon garnicht mehr mit ihrgendwem über das Thema zu sprechen, den meist höre ich das ist nicht gut für dein Kind. Könnt ihr mir weiter helfen?

    Lg Yvonne


  • von Redaktion eltern.de am 14. August 2009, 11:36 Uhr

    Kinder brauchen kein Fläschchen mehr, sobald sie sich vollständig an die Beikost gewöhnt haben. Wann das ist, kann von Kind zu Kind verschieden sein. Zahnärzte sehen es gern, wenn Kinder früh lernen, aus einer Tasse zu trinken. Denn: Nuckeln an der Flasche ist schlecht für die Zähne.

    Was die unterschiedlichen Ziffern auf der Babymilch-Packung bedeuten steht unter: http://www.eltern.de/baby/gesundheit-und-ernaehrung/babymilch.html. Prinzipiell sagt das Forschungsinsitut für Kinderernährung in Dortmund zu diesem Thema: „In Deutschland werden zum einen Säuglingsanfangsnahrung mit der Silbe "Pre" oder der Ziffer "1" in der Bezeichnung angeboten. Sie sind für die Milchernährung im gesamten 1. Lebensjahr geeignet. Zusätzlich sind Folgemilch mit der Ziffer "2" oder "3" auf dem Markt, die für Säuglinge ab dem 7. Lebensmonat - als Teil einer Mischkost - geeignet. Ein Wechsel von einer Säuglingsanfangsnahrung auf eine Folgenahrung ist möglich, aber nicht notwendig.“


  • von Denise Scorn am 2. Juli 2009, 13:16 Uhr

    wann kann ich die milch komplett ersetzen?
    es gibt verschiedene anfangsmilch mit den ziffern 1,2,3 und so für was stehen diese zahlen und was kann ich wann geben?


    (4 Kommentare)

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