Beikost

Väter, ran an die Löffel!

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Die etwa sechs Monate Stillzeit sind vorüber, Ihr Kleines hat vielleicht schon die ersten Zähnchen - jetzt wird’s Zeit für mehr als nur Milch: der erste Brei! Für Babys eine Sensation im Mund. Ganz neuer Geschmack, neues Gefühl, wenn die Zunge an den Löffel stößt. Sicher halten Sie wie die meisten Eltern die Versuche mit dem ersten Brei mit der Videokamera fest. Optimale Rollenverteilung - Mama filmt, Papa füttert.

Loslassen

Schon bald gehören die Breimahlzeiten zum Alltag. Wann immer es geht, sollten Väter auch nach dem aufregenden ersten Mal ihr Kleines füttern. Das ist gut für die enge Bindung zwischen Baby und Papa. Und gut für Mama, die jetzt das Loslassen üben muss. Gerade Frauen, die bis jetzt voll gestillt haben, erleben oft so etwas wie einen Brei-Blues. Das ganz enge Band zwischen Mutter und Kind lockert sich, Mama und Nahrung ist nicht mehr eins. Einerseits nett, denn jetzt gewinnen Sie mehr Freiheit. Die körperliche Einheit aber ist vorbei. Kann erst mal ein bisschen wehtun.

Papa schaukelt das schon

Vor allem am Anfang schauen Sie dem fütternden Papa vielleicht kritisch über die Schulter: Macht er auch alles richtig? Ist der Brei warm genug, kühl genug. War die Portion groß genug. Auch wenn Sie sich Kommentare verkneifen, spürt Ihr Baby, was da läuft. Es kann sich nicht so gut auf sein Essen konzentrieren. Am besten, Sie lassen Vater und Kind und Brei allein. Hören Sie hin, wenn Ihnen Ihr Liebster eine Brücke baut: "Schatz, wolltest Du nicht schon lange mal ein ausgiebiges Bad nehmen? Entspann' Dich doch mal, ich füttere inzwischen das Baby!" - Problem gelöst!

 

Brei füttern

 

Kleckereien? Für den Papa kein Problem!

Babys mögen es besonders gern, wenn Papa sie füttert. Aus zwei Gründen: Auf der einen Seite erwartet das Baby vom Vater nicht, dass er es stillt - die Brust kennt es ja nur von der Mama. Beim Papa ist es eher neugierig, was er ihm da anbietet.

Auf der anderen Seite sehen Väter das Füttern meist etwas lockerer als Mütter. Kleckereien und Gemansche sind okay. Und beim Füttern kann der Papa schon jetzt in seiner Vorbildfunktion glänzen. Ganz nach dem Motto: "Was der Papa toll findet, ist für mich auch das Größte!"

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