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Babymilch

Pre-Milch, Folgemilch & Co

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Babymilch: Pre-Milch, Folgemilch & Co

Nicht jede Mutter kann oder will ihr Baby vier bis sechs Monate stillen. Auch dann brauchen sich Eltern keine Sorgen um die Ernährung ihres Kindes machen. Babymilch aus der Packung enthält auch alle Nähr- und Mineralstoffe, die ein Säugling für eine gesunde Entwicklung braucht. Denn sie wird nach strengen, gesetzlich vorgeschriebenen EU-Richtlinien hergestellt. Basis ist in der Regel Kuhmilch - jedoch wird dieser Rohstoff speziell aufbereitet, damit die Milch für Babys besser verträglich ist.

Im Drogeriemarkt finden Sie im Regal für Babymilch:

Pre-Babymilch oder auch Startmilch

Diese Babymilch ist der Muttermilch am ähnlichsten. Sie enthält an Zucker ausschließlich Laktose (Milchzucker). Andere Kohlenhydrate sind in der Pre-Babymilch verboten. Deshalb ist sie ähnlich dünnflüssig wie Muttermilch. Auch in punkto Eiweiß ist die Pre-Milch der Muttermilch sehr angeglichen. Sie ist als Ernährung für die ersten vier bis sechs Lebenswochen gedacht. Laut Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund können Babys damit aber auch das ganz erste Lebenshalbjahr gefüttert werden.

1er-Babymilch oder auch Anfangsmilch

1er-Babymilch unterscheidet sich von Pre-Milch nur durch den Zusatz von weiteren Kohlenhydraten. In erster Linie glutenfreie Mais- oder Maisstärke. Dadurch ist die 1er-Babymilch sämiger und bleibt länger im Magen-Darm-Trakt. Was dazu führt, dass sie mehr sättigt, obwohl Kalorienzahl fast identisch ist mit der Pre-Milch ist. Babys, die immer großen Hunger haben, sind mit der 1er-Babymilch deshalb meist zufriedener. Auch nachts verlangen sie nicht mehr so oft nach der Flasche. Das heißt jedoch nicht, dass mit 1er-Babymilch ernährte Babys grundsätzlich besser und früher durchschlafen.

2er-Babymilch oder auch Folgemilch

Diese Babymilch ist erst für Babys ab dem fünften Lebensmonat geeignet. Ihre Eiweißstruktur ist der Muttermilch nicht mehr ganz so stark angeglichen wie bei der Pre-Milch oder der 1er Babymilch. Ein weiterer Unterschied: Folgemilch enthält mehr Nährstoffe und damit auch mehr Kalorien, sowie einen gesetzlich vorgeschriebenen Anteil an Eisen und Jod. Je nach Hersteller ist in der 2er-Babymilch zusätzlich auch noch Zucker in Form von Glukose oder Maltodextrin beigefügt. Eine Umstellung auf 2er Babymilch ist laut Forschungsinstitut für Kinderernährung nicht zwingend notwendig.

HA-Babymilch

HA-Babymilch ist speziell für Babys entwickelt worden, die allergiegefährdet sind. Um einer allergischen Abwehrreaktion gegen Kuhmilcheinweiß vorzubeugen, ist in der hypoallergenen (abgekürzt: HA) Milchnahrung das Eiweiß in kleine Bruchstücke gespalten (hydrolisiert). Damit soll der Darm des Kindes überlistet werden: Weil er das hydrolisierte Eiweiß nicht als fremdartig ansieht, lässt er es ohne Reaktion passieren. HA-Milch gibt es in zwei Gruppen: HA1 als Anfangsmilch und HA 2 als Folgemilch. Falls Sie mal einen Tropfen probieren: die Milch schmeckt nicht ganz so süß und sämig wie andere Anfangs- oder Folgemilch. Bitte aber auf keinen Fall HA Babymilch nachträglich mit Zucker süßen. Existiert kein erhöhtes Allergierisiko, brauchen Sie nicht vorbeugend HA-Milch zu geben.

Spezial-Babymilch

  • Für Babys, die bereits eine Kuhmilchallergie haben, ist die HA-Babymilch nicht ausreichend hydrolisiert. Sie brauchen eine Milch, deren Eiweiß in kleinste Bestandteile zerstückelt ist. Diese gibt es meist nur in Apotheken.
  • Damit Baby nach starkem Durchfall allmählich wieder richtig essen können, brauchen sie eine Heilnahrung. Entweder die gewohnte Babymilch eins zu eins mit Wasser oder ab dem zweiten Lebenshalbjahr mit Karottensuppe verdünnen. Heilnahrung gibt es auch als Fertigprodukt zu kaufen
  • Für zu früh geborene Kinder, die nicht oder nicht voll gestillt werden können, gibt es eine eigene Frühchenmilch.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Medizinstudent am 18. Januar 2012, 19:03 Uhr

    Der Gehalt an IgA, Lysozym und Makrophagen ist in Muttermilch höher als bei künstlicher Ernährung.
    (Quelle: Pädiatrie ,Friedrich Carl Sitzmann, 3 Auflage, Seite 39). Zudem senkt das Stillen das Brustkrebsrisiko der Mutter.
    MfG ein Medizinstudent


  • von dan jager am 8. November 2010, 13:32 Uhr

    wir sind sehr interessiert an ihre produkte in dem iran zu importien.

    wenn sie interesse an uns haben ,werden wir selbst verstandig ihre fragen
    beantworten .
    mit freundlichen grüßen
    Dr-dan jager


  • von Katharina@magicappels am 19. April 2010, 23:14 Uhr

    Hallo Ihr Lieben,

    irgendwie werde ich den Verdacht nicht los daß hier die Devise gilt: nicht-stillende Mamas sind Rabenmütter.
    Ich WEIGERE mich ein schlechtes Gewissen zu haben/mir ein schlechtes Gewissen machen zu lassen, weil ich nicht stille.

    Von Anfang an war meine Devise: Stillen ja - aber nicht um jeden Preis.
    Ich hatte einfach nicht genügend Milch um den Kleinen satt zu bekommen.
    Deswegen habe ich auch keine Komplexe, fühle mich nicht als Versagerin oder gar als Rabenmutter. PUNKTUM.

    Viele Grüße von der Mamafront,
    Katharina


  • von Sindy am 9. Februar 2010, 22:26 Uhr

    Liebe Stefanie,
    ich stimme dir zu, dass Muttermilch das Beste für ein Baby ist. Leider konnte ich meinen Kleinen (jetzt 7 Wochen) nicht stillen und er ist ein Flaschenkind.
    Auch ich wurde mit der Flasche groß, habe weder Allergien, noch verminderten IQ, besondere Häufigkeit an Infekten oder anderen von dir aufgeführten Problemen. Das halte ich also für halbe Wahrheiten.

    Ganz krass von mir formuliert: lieber ein Flaschenkind, als ein verhungertes Kind, weil nicht gestillt werden kann oder will!!!!

    Grüße Sindy


  • von Kiki am 8. Februar 2010, 21:56 Uhr

    Liebe Stefanie!
    Wenn ich so was höre... Wenn man mit so viel Halbwissen bei anderen versucht Angst zu schüren, das gehört wirklich verboten.
    Mein Sohn (14 Monate) wurde nicht gestillt. Er ist kerngesund, sogar gesünder als alle Still-Kinder, die ich kenne. Von Anfang an war er ausgeglichener und schlief ruckzuck durch. Er hat keine Allergien und ist in der Entwicklung eher vorne dran.
    Nicht gestillten Kindern (zu denen ich auch gehöre) einen niederen IQ (ich bin Lehrerin) usw. zuzuschreiben ist einfach lächerlich.
    Wurde denn deine Muttermilch auf Umweltgifte getestet?


(6 Kommentare)

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