Babyernährung

Fisch für Babys

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Babyernährung: Fisch für Babys
 © Viktorija - Fotolia.com

Drei gute Gründe sprechen für Fisch für Babys

1. Weil er leicht verdaulich ist.
Das merkt man schon beim Kauen. Gegarter Fisch lässt sich mit der Zunge zerdrücken. Denn sein Fleisch hat wesentlich weniger Bindegewebe als das von Kalb, Rind, Schwein oder Huhn.

2. Weil er wertvolle Nährstoffe liefert.
Von hochwertigem Eiweiß über die Spurenelemente Jod und Selen bis zu den lebensnotwendigen Omega-3- Fettsäuren. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die vor allem in fettreichen Meeresfischen enthalten sind, fördern die Entwicklung von Gehirn und Nervenzellen. Nicht zuletzt ist Fisch auch eine prima Quelle für Kalium, Magnesium und gut verwertbares Eisen.

3. Weil er die Geschmacksvielfalt fördert.
Wer von klein auf Fisch bekommt, isst ihn auch als Jugendlicher und Erwachsener lieber.

Welchen Fisch für Babys?

Für die Babyernährung eignet sich am besten Lachs. Er ist reich an Omega-3- Fettsäuren – und dazu mild im Geschmack. Um einer Überfischung der Meere vorzubeugen, sollte er unbedingt aus nachhaltigem Fischfang stammen. Oder aus einer Aquakultur mit kontrollierter Aufzucht.

Ab wann Fisch für Babys?

Sobald das Baby feste Nahrung bekommt, kann's losgehen. Selbst wenn es allergiegefährdet ist, darf es laut Forschungsinstitut für Kinderernährung Fisch essen. Es gibt sogar Hinweise, dass Fischverzehr im ersten Lebensjahr einer Allergieentstehung vorbeugen kann. Wichtig ist nur, dass der Fisch grätenfrei ist. Bei Gläschenkost besteht da keine Gefahr. Wird die Babymahlzeit selbst zubereitet, bitte das Fischfilet gründlich nach Gräten absuchen und dann fein pürieren. Und wie oft sollen Babys Fisch essen? Ideal wäre einmal pro Woche.

Zum Selberkochen: Gemüse-Kartoffel-Fischbrei für Babys

(ab 5. Lebensmonat)
90–100 g Gemüse (z. B. Karotten, Zucchini, Brokkoli) waschen, putzen, klein schneiden. 40–60 g Kartoffeln schälen und klein schneiden. Beides zusammen in wenig Wasser weich dünsten. 20–30 g Lachsfilet ebenfalls in wenig Wasser weich kochen, pürieren und mit 1–2 EL Obstsaft in den Gemüse-Kartoffelbrei geben, nochmals kurz pürieren. Zum Schluss 1TL Rapsöl unterrühren.

Autor

Birgit Leimbeck
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