Impfung

Kann der Piks Kinder krank machen?

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Behauptung: Wenn überhaupt, sollten Kinder erst geimpft werden, wenn ihr Organismus stabiler ist

Das wäre möglich. Aber: Manche Krankheiten, zum Beispiel Keuchhusten, sind gerade am Anfang des Lebens besonders gefährlich. Zudem kommt es im frühen Säuglingsalter seltener zu Lokalreaktionen oder zu Fieber durch die Impfung. Außerdem: Der Aufbau des Impfschutzes braucht Zeit. So benötigt das Baby zum Beispiel zur Entwicklung der Abwehrkräfte gegen Wundstarrkrampf mindestens drei Impfungen. Diese Impf-Serie sollte aber bis zum Laufalter abgeschlossen sein.

Behauptung: Nach der Impfung sind Kinder oft kränklich und quengelig

Der Nestschutz verschwindet etwa zur Zeit der ersten Impfung

Kinderarzt Dr. Stephan Heinrich Nolte erklärt: "Etwa um die Zeit, wenn ein Baby die ersten Impfungen bekommt, verliert sich der Nestschutz. Das heißt, die mütterlichen Antikörper, die es mit auf die Welt brachte, verschwinden aus seinem Blut, und erste Infekt treten auf. Kein Wunder, dass viele Eltern den Eindruck haben, die Impfung sei daran schuld. Hinzu kommen manchmal typische Impfreaktionen, wie zum Beispiel die Impfmasern nach ein bis zwei Wochen. Leider werden nicht alle Eltern über die mögliche Folge informiert."

Behauptung: Bei einer Impfung spritzt man gesunden Menschen Krankheitserreger - das ist gefährlich!

"Bei einer Impfung wird das Immunsystem dazu angeregt, gegen bestimmte Krankheitserreger Abwehrstoffe zu bilde, die künftige Angriffe dieser Keime abwehren werden. Dazu spritzt man aber nicht die Keime selbst, sondern nur Teile davon", beruhigt Dr. Nolte. "In den 'Totimpfstoffen' - zum Beispiel bei der Sechsfachimpfung - stecken inaktive Bruchteile von Viren und Bakterien beziehungsweise von deren Gift. Die 'Lebendimpfstoffe' - zum Beispiel gegen Masern - enthalten harmlose abgeschwächte Keimvarianten, deren Kraft gerade dazu reicht, das Immunsystem zu stimulieren.

Behauptung: Die Impfung begünstigt die Entstehung von Allergien

Bei einigen Impfungen erscheint eine allergiefördernde Wirkung möglich (Keuchhusten, Diphtherie, Tetanus). Das zeitliche Zusammentreffen einer allergischen Krankheit, zum Beispiel einer Neurodermitis, bedeutet allerdings noch nicht, dass die Impfung die Ursache der Krankheit ist. In der DDR, wo alle Kinder sehr gründlich geimpft wurden, gab es vor der Wiedervereinigung dennoch weniger Allergien als im Westen.

Behauptung: Die Impfung verursacht Diabetes, Multiple Sklerose, Epilepsie und Autismus

Wenig Verständnis hat Dr. Stephan Heinrich Nolte für diese Argumentation: "So wie es übereifrige Impfärzte gibt, die kein Gegenargument zulassen, so gibt es auch Impfgegner, die über das Ziel hinausschießen und sich auf alles stürzen, womit man die Impfung in Misskredit bringen kann. Besonders gerne werden chronische Krankheiten als Impfschäden bezeichnet. Doch es gibt genügend große, wissenschaftliche Studien, die derlei Behauptungen entkräften - und keine, die sie belegen.

Und was die These 'Die Masern-Impfung macht autistisch' betrifft: Der Forscher, der diese Behauptung aufgestellt hat, hat sie inzwischen längst widerrufen. Dennoch wird sie noch immer verbreitet."

Behauptung: Eine Kinderkrankheit durchzumachen ist etwas Natürliches. Warum diesen Prozess durch eine Impfung verhindern?

Nicht alles, was natürlich ist, ist auch gesund. Vor 300 Jahren starb die Hälfte aller Kinder im ersten Lebensjahr, und die "natürliche" Lebenserwartung lag bei 35 Jahren. Um das Erlebnis einer Krankheit zu haben, gibt es nach wie vor Dutzende von Virusinfekten, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung durchmachen.

Behauptung: Bergen die Impfungen gefährliche Spätfolgen, die man noch nicht kennt?

Möglicherweise. Seit es moderne Impfstoffe gibt - und das ist ja seit mehreren Jahrzehnten so, haben wir niemals einen Hinweis darauf gefunden, dass es ungeimpften Menschen besser erging als geimpften. Das gilt sogar für die ausgesprochen schlecht verträgliche Pockenimpfung früherer Jahre: Ihr allein ist zu verdanken, dass die Welt seit 1977 pockenfrei ist.

von Sabine Lotz


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  • von Veronika am 2. Mai 2013, 14:09 Uhr

    Allein schon die Tatsache, das in einem Impfstoff Quecksilber und Aluminium enthalten ist, welche beide nachweislich Gehirnzellen stark schädigen können, ist für mich ein hinweis, dass sogar schon in der Uni die angehenden Ärzte derart hirngewaschen werden, damit sie ganz im Sinne der Pharmaindustrie neue Patienten heranzüchten. Nur ein immer wieder kranker Patient ist ein guter Patient. Ein Pharmavertreter, der offensichtlich auf meinen Arzt sauer gewesen ist, hat einmal zu mir gesagt:..."eines müssen sie sich merken...ein Arzt braucht immer Patienten. Von gesunden Menschen kann weder der Arzt, noch die Pharmaindustrie leben" Inzwischen ist mir längst einiges klar...:-)


  • von Mia am 12. April 2013, 22:30 Uhr

    Also, wenn ich mir die Kommentare der Impfgegner ansehe, dann krieg ich die Wut: was für ein egozentrisches und asoziales Verhalten. Okay, ihr meint also, euer Kind muss Masern, Röteln und Kinderlähmung durchmachen, um ein starkes Immunsystem zu bekommen. Und dafür dann keine Allergien und kein Krebs - falls es die Krankheiten überlebt haben sollte. Gut, sind eure Kinder. Und ihr hofft ja auch darauf, dass das nicht passiert, weil der Großteil der anderen (Gehirn gewaschenen) Elternso dämlich ist, seine Kinder zu impfen, so dass das Risiko ohnehun gering ist. Aber was ist mit Schwangeren oder chronisch Kranken, die sich durch eure ungeimpften Kinder anstecken könnten? Da frage ich mich doch, ob es in Kindergärten eine Impfpflicht geben sollte. Unfassbar.


  • von Eva am 3. April 2013, 09:57 Uhr

    Diesen Thema wird gerade sehr kontrovers unser folgendem Link diskutiert, vielleicht interessiert es euch ja:
    http://community.sixx.de/sollte-man-seine-kinder-impfen-lassen/voting-ansehen/eebb84108f6c352604fcc43dcccd489b/24/heisseste-votings

    Die vorherrschende Meinung ist geradem dass Kinder auf natürlichem Weg gesund werden sollen. Was meint ihr?


  • von Vertrauen ist gut,... am 18. März 2013, 20:44 Uhr

    Wieviel bekommt der Arzt für eine Impfdosis, die er einem Patienten spritzt?
    Es gibt Ärzte die ihre Patienten nicht mehr behandeln, sondern nur noch impfen wollen.
    Weil der Forscher seine These zurück genommen hat, heisst das nicht, dass es nicht stimmt, wieviele haben ihre These geändert, weil sie unter Druck gesetzt oder sogar bedroht wurden.Nebenwirkungen können bei jedem Medikament auftreten, also auch bei Impfungen, und indem man sie ruter spielt oder leugnet, umso weniger vertrauen hat der Patient in sie.


  • von Marie-Johanna am 18. Januar 2013, 20:10 Uhr

    Wer sich richtig übers impfen informiert, wir sich und sein Kind nie impfen lassen!


(89 Kommentare)

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