KOMPAKT-THEMA:

Babyhaut
Schuppende Kopfhaut oder Milchschorf?

Auf dem Babyköpfchen hat sich eine klebrige, gelbe Masse gebildet? Keine Sorge! Das sind meist völlig harmlose Hautschuppen. Wie sie die Schuppen loswerden und wie sie Milchschorf erkennen.

Schuppende Kopfhaut: So wird Ihr Baby wieder hübsch

Wenn sich auf dem Kopf des Babys einige Wochen nach der Geburt eine gelb-fettige, schuppige Kruste bildet, ist das harmlos: keine Hautkrankheit, sondern der so genannte Gneis (der manchmal mit Milchschorf verwechselt wird) - eine Schicht aus verklebten Hornhautzellen, Talg und Cremeresten. Wer ihn wegen seines leicht ranzigen Geruchs entfernen will: mit Baby- oder Olivenöl aufweichen, eine Stunde einwirken lassen und dann schonend mit den Fingern ablösen.

Die Hautschuppen verschwinden meist nach dem dritten Lebensmonat von selbst, sobald die Talgdrüsen richtig arbeiten.

So erkennen Sie Gneis:
Die gelbbraunen Schuppen sind rundlich und fettig. Oft bilden sie eine dicke Schicht. Es kann sein, dass die Kopfhaut darunter ein bisschen gerötet ist. Gneis juckt nicht!

Was ist Milchschorf?

Wenn die Schuppen nässen, jucken oder sich entzünden, kann es sich auch um Milchschorf handeln. Häufig sind auch Stirn, Brauen und Wangen betroffen. Milchschorf ist ein Zeichen dafür, dass das Baby zu Allergien neigt. Doch keine Panik! Oft normalisiert sich das Hautbild im Lauf der ersten 18 Monate von allein - ohne bleibende Folgen. Am besten sprechen Sie mit dem Kinderarzt über eine mögliche weitere Behandlung.

So erkennen Sie Milchschorf:
Bei Milchschorf ist die Haut gerötet, zum Teil bilden sich Knötchen. In den meisten Fällen nässen die Krusten. Milchschorf juckt!