Babyhaut

Tipps für zarte Babyhaut bei Minusgraden

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Intensive Winterpflege für Baby und Kleinkind


Ein Spaziergang an der frischen Luft tut gut und stärkt die Abwehrkräfte - auch im Winter. Vor allem bei märchenhaftem Schnee sind die Kleinsten begeistert und ungeheuer neugierig auf die weißen Flöckchen. Nach dem Ausflug in die Winterlandschaft geht es für Eltern und Kinder schnell nach Hause ins Warme. Hier lässt es sich mollig eingewickelt gemütlich zusammen kuscheln. Was die wenigsten wissen: Das Freizeitprogramm für die kalten Monate bedeutet Stress für die Haut. Erst kalter Wind und Schnee, dann trockene Heizungsluft in der warmen Wohnung. Dieses Wechselbad belastet die Haut von Erwachsenen enorm - noch mehr die zarte Babyhaut, denn ihr natürlicher Eigenschutz ist noch nicht voll entwickelt. Deshalb reagiert sie besonders empfindlich auf den Kälte- und Wärme-Mix. Um Babys Haut zu schützen, sollte sie intensiv gepflegt werden – am besten mit speziellen Produkten.

Ab in den Schnee! Tipps für draußen

  • Warmhalten. Eltern sollten ihr Kleines in der Zwiebeltechnik anziehen. Mützchen, Socken und Handschuhe nicht vergessen und darauf achten, dass Ärmchen und Beinchen ganz bedeckt sind. Wärmend und niedlich: eine lustige bunte Strumpfhose. Noch mehr Tipps, wie Sie Ihr Baby bei Kälte schützen.
  • Für Frischluft sorgen. Angst vor Erkältungen ist nicht nötig. Denn gerade im Freien stärkt das Baby sein Immunsystem. Lediglich das Neugeborene sollte die ersten drei Wochen zu Hause bleiben. Auch wichtig: Der Kinderwagen darf luftig, aber nicht zugig sein.
  • Aufmerksam sein. Ein schlafendes Baby kühlt schneller aus als ein waches. Die Körpertemperatur der Kleinen lässt sich ganz leicht im Nacken oder am Hals prüfen. Sie sollte warm, aber nicht heiß sein.
  • Nicht übertreiben. Wenn die Temperatur deutlich unter null Grad liegt, es stürmt oder neblig ist, sollten Eltern den Winterausflug lieber auf sonnigere Tage oder die wärmere Mittagszeit verschieben.
  • Cremen. Wind- und Wettercremes bieten pflegenden Rundumschutz für das besonders empfindliche Gesicht. Sollte der Tag im Schnee die Babyhaut doch einmal leicht gerötet und gereizt haben, beruhigt die Baby-Creme mit Panthenol strapazierte Hautstellen im Handumdrehen.

Komm kuscheln! Tipps für drinnen

  • Nicht zu warm. Babys haben schwach ausgebildete Schweißdrüsen. Sie merken nicht, wenn es zu heiß oder zu kalt ist. 20 Grad Zimmertemperatur sind ideal.
  • Prima Klima. Trockene Heizungsluft belastet die Schleimhäute der Kleinen. Öfter einmal feuchte Tücher auf die Heizung legen und die Luftfeuchtigkeit testen. Sie sollte bei 50 bis 70 Prozent liegen.
  • Bloß kein Durchzug. Lüften muss sein, aber: Das Kinderbett muss geschützt stehen, weder zu nah am Fenster noch an der Tür. Sonst kann sich das Kleine leicht erkälten.
  • Schön hell. Die Kleinen brauchen besonders in den dunklen Wintermonaten tagsüber auch in der Wohnung Licht, um Vitamin D bilden zu können. Das ist wichtig für den Knochenaufbau.
  • Ganz nah. Körperkontakt ist in den ersten Lebensmonaten besonders wichtig, damit der kleine Mensch Vertrauen entwickelt. Deshalb: Die Hautpflege mit einer kuschelig wärmenden Streichelstunde verbinden.

von Benita Wintermantel


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