Früher gab es tatsächlich Fachleute, die den Laufstall abgelehnt haben. Ihre Argumentation: Ein Laufstall behindert den natürlichen Bewegungsdrang und dient nur dazu, Kinder "abzustellen". Heute sehen Entwicklungspsychologen den Laufstall ganz gelassen. Nicht nur, weil Eltern auch mal ein Viertelstündchen Bewegungsfreiheit brauchen - um zu kochen, in Ruhe zu telefonieren oder auf die Toilette zu gehen.
Ein Laufstall ist aber nicht nur für Eltern eine praktische Anschaffung. Ein Laufstall ist auch bestens geeignet für die ersten Hochzieh- und Laufversuche Ihres Babys: An den Gitterstäben aus Holz kann sich Ihr Baby prima hochziehen und festhalten und hier kann es seine ersten Schrittchen versuchen - die Gitterstäbe immer fest im Griff!
Viele Kinder lieben ihr Gitterhäuschen: Im Laufstall sind sie vor großen Geschwistern sicher und haben ihr persönliches, überschaubares Rückzugsplätzchen.
Allerdings braucht ein Krabbelkind viel Bewegungsfreiheit. Länger als eine Stunde am Tag sollte es deshalb nicht im Laufstall bleiben.
Rollentausch
Bei zwei Geschwistern findet manchmal auch ein Rollentausch statt: Das größere Kind nutzt den Laufstall, um dort in aller Ruhe und ohne Zugriff durch das kleine Geschwisterchen an seinen Lego-Bauwerken zu bauen - während das kleinere Kind den Raum nutzt, um in aller Ruhe krabbeln, robben oder laufen zu üben. Auch das ist natürlich völlig in Ordnung.
Wie beliebt ist der Laufstall bei Ihrem Kind?
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Was Sie beim Kauf eines Laufstall beachten sollten
- Der Laufstall sollte gut gearbeitet sein und keine scharfen Kanten oder Ecken haben.
- Der Laufstall sollte stabil sein und nicht wackeln oder kippen.
- Besorgen Sie sich auch eine weiche Polsterung für den Laufstall, am besten eine, die abwaschbar ist.
- Achten Sie beim Kauf auf das GS- oder CE-Zeichen.
- Wenn Sie einen Laufstall zum Zusammenklappen haben, achten Sie darauf, dass die Arretierung immer richtig einrastet.
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ich finde den laufstall praktisch wenn man wirklich mal kurz freie hände braucht, allerdings hält unsere kleine darin nur wenige minuten aus, wenn überhaupt...ausser man nbleibt weiterhin bei ihr, dann klettert sie begeistert drin herrum...aber draussen is trotzdem besser ;)
also mein fazit: für den notfall gut, für abstellen nichts
Ich finde das nicht überzeugend was hier steht. Länger als 10-15min sollte man ein Kind nie in einen Laustall setzen. Es verhindert selbst zu entscheiden wo und wie sich das Kind irgendwo hochziehen möchte und es schränkt seinen Bewegungsdrang ungemein ein. Außerdem bleibt ihm auch oft die Kommunikation verwehrt weil Mutter oder Vater in der Küche sind. Natürlich brauch man das manchmal, aber ich würde es nur in Maßen nutzen. Kleine Kinder wollen die Welt erforschen und es ist wichtig ihnen so viel Raum zu geben wie sie brauchen und wieviel sie brauchen entscheiden nicht wir Erwachsenen.
Ich habe 2 Kinder. Doch nur die Jüngste wird mit dem Laufstall groß. Ich möchte es aber auch nicht mehr missen. Ich sehe den Laufstall als Schutz für meine Tochter. Denn man hat immer mal was zu tun, wobei sich ein Kind verletzen könnte. Dabei denke ich ans kochen, oder meinen Gästen die Tür zu öffnen. Meine Tochter fühlt sich in ihrem "eigenem Reich" auch pudelwohl.Und da ich öfter das Spielzeug austausche, ist es für sie auch ein riesen Erlebnis. Uns beiden hilft dieser Laufstall also. Warum dann nicht nutzen. Das Leben mit Baby ist ja auch so schon schwer genug
(3 Kommentare)