Nach dem Stillen

Ein Collier aus Muttermilch

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Nach dem Stillen: Ein Collier aus Muttermilch

Perlen der Milch an Mamas Hals

Muttermilch als Schmuck - wie geht das? Und vor allem: Was soll das? Ausgerechnet in dem Land, dessen Bewohnern Stil und Eleganz sprichwörtlich in die Wiege gelegt werden, wurde diese Schmuckserie mit dem wohlklingenden Namen "Perle de Lait" (Perle der Milch) kreiert.

In den Augen des französischen Desigern-Teams Duende Collective symbolisiert die Muttermilch die außergewöhnlich enge Beziehung von Mutter und Kind. Und, indem die Muttermilch in Schmuckstücken quasi konserviert wird, kann deren besonderer Bedeutung auf äußerst stilvolle Art Rechnung getragen werden.

Ebenfalls im Angebot: Designurnen für die Plazenta

Falls Sie nun Angst vor unangenehmen Überraschungen an Heiligabend bekommen, hier eine kleine Beruhigung: "Perle de Lait" wird es zum Weihnachtsgeschäft wahrscheinlich noch nicht auf dem Markt geben. Derzeit sind die Schmuckstücke lediglich Teil einer Ausstellung im französischen Kunstmuseum "La Cuisine".

Dort ebenfalls zu bestaunen sind die von Duende Collective entworfenen Urnen und Behälter, in denen Sie Ihre Plazenta aufbewahren könnten - auch très chic und très moderne! Ob die Franzosen damit ein besonders großes Klientel erreichen werden, ist wohl fraglich. Aber dieser Aspekt steht bei Designern ja häufig nicht im Vordergrund.

Wie wird die Milch hart?

Die Frage nach dem "warum" wäre geklärt, bleibt die Frage nach dem "wie". Wie wird die Milch so hart, dass man aus ihr Schmuckstücke formen kann? Die Designer machen sich einer bereits seit langem bekannten Eigenschaft des in der Milch enthaltenen Proteins Kasein zu Nutze: Wenn man Milch zusammen mit Essig erhitzt, bilden sich feste Klumpen, die man formen und dann trocknen kann. Dieser harte Stoff ist das Kasein, aus dem übrigens schon Ende des 19. Jahrhunderts Knöpfe und Schmuck hergestellt wurden. Neu ist an "Perle de Lait" also vor allem, dass Muttermilch und nicht Kuhmilch verwendet wird. Übrigens: Kasein ist geschmacks- und geruchlos!

Ihr Interesse ist geweckt? Dann klicken Sie sich doch hier einmal durch die Entwürfe von Duende Collective.

Bildershow: die Muttermilch-Kollektion





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Autor

Eva Schwartmann
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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von marika am 12. März 2010, 17:43 Uhr

    also ich finde das schön und faszinierend. besonders eine kette als glücksbringer oder so. gut, mit der plazenta ist das eklig aber die muttermilch als schmuck? das zeugt doch, dass man wahrlich respekt bekommt wenn man sein kind gestillt hat. und wie schon erwähnt hängt da eine persönliche erinnerung an eine schöne stillzeit.


  • von Gelöschter Benutzer am 3. November 2009, 15:31 Uhr

    das ist doch wohl Vera....ung, oder?


  • von Cynthia am 17. Dezember 2008, 13:59 Uhr

    Ich finde es total geschmacklos, albern und dazu noch potthäßlich! Unglaublich....


  • von Lena am 27. November 2008, 22:24 Uhr

    ich finds ekelhaft.


  • von katiwl am 14. November 2008, 22:36 Uhr

    Hallo- wo kann man diese Teile bestellen und wieviel Muttermilch braucht man dafür?


(11 Kommentare)

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