Gibt es etwas Schöneres, als ins Leben getragen zu werden? Umschlungen die Welt zu entdecken von einem Ort aus, an dem es warm ist, wo man den vertrauten beruhigenden Herzschlag der Mutter hört. Bewiesen ist: Babys, die viel getragen werden, weinen deutlich weniger. Außerdem haben diese Babys die Chance auf eine gute Entwicklung. Denn im Wiegeschritt die Welt zu erleben, unterstützt die Entwicklung des Gehirns und schult den Gleichgewichtssinn – die Basis der Intelligenz. Bedenken wie "kleine Babys sollten noch nicht in einer Trage getragen werden" sind längst ausgeräumt. Dennoch gibt es einige Regeln, die man beim Tragen unbedingt beachten sollte.
Klicken Sie sich hier durch unsere Bildershow und schauen Sie, welche Tragehilfe am besten zu Ihnen passt:
Darauf sollten Sie achten
Beine
Die Beine des Babys dürfen nicht schlaff herunterhängen. Neugeborene ähneln in ihrer Haltung Fröschen: Ihre Hüftgelenke sind nach vorn orientiert. Ideal ist eine Stellung, in der die Oberschenkel auf mindestens 90 Grad angehockt sind. Der Steg, auf dem die Kinder sitzen, darf deshalb nicht zu schmal sein. Trick bei kleinen Babys: Mit einer zusätzlichen Windel die Froschhaltung (= Anhock-Spreizhaltung) verstärken. Beim Kauf von Tragehilfen darauf achten, dass sie die Anhock-Spreizhaltung fördern. Lassen Sie sich eingehend beraten.
Rücken
Der Rücken sollte so gestützt sein, dass das Baby aufrecht sitzt, auch wenn es schläft. Das setzt voraus, dass das Kind eng an den Tragenden angeschmiegt transportiert wird.
Kopf
Der Kopf muss ausreichend gestützt sein, d.h. das Rückenteil der Tragehilfe muss über den Kopf des Babys hinausragen und auch seitlich Stabilität geben.
Die Position
In den ersten sechs Lebensmonaten sollte das Baby so getragen werden, dass es mit dem Gesicht zum Körper des Tragenden schaut.
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ich finde die Tragetücher einfach prima, sie schmeicheln dem Rücken sehr schön.Konnte selbst ein einjähriges Kind noch darin tragen!
Auch von mir das Kommentar das Baby Björn nicht gut ist!(Hatte sehr starke Rückenprobleme beim Tragen)
Ich habe nur immer Angst im Winter,wenns glatt auf den Straßen ist, da nehm ich doch lieber den Kinderwagen...
Liebe Userinnen und User,
der Manduca wurde schlicht aus Platzgründen in ELTERN 10/08 nicht
aufgeführt. Er ist aber in der Bildershow („Welche Tragehilfe passt zu
mir?“) zu sehen und außerdem erwähnt in dem Beitrag „Tragehilfen – Babys
richtig tragen“. Manduca ist dort als Anbieter von Tragesitzen
mitaufgeführt.
Hallo,
ich als Mann möchte mich auch mal zu Wort melden. Schade, dass wir Männer als Träger oft vergessen werden.
Und sehr schade, dass Sie den Manduca nicht erwähnt haben. In unserem Bekanntenkreis ist der Manduca sehr beliebt. Vor allem auch aufgrund der tollen Modelle, die teilweise limitiert sind. Aber zumindest der vollständigkeitshalber hätte auch der Manduca in Ihrem Bericht erscheinen sollen, wenn schon versucht wird, auf viele Tragehilfen einzugehen. Der Manduca ist aus der Welt der tragenden Mamis UND Papis nicht mehr wegzudenken.
Mich würde interessieren, ob Sie einen Grund hatten, den Manduca nicht zu erwähnen. Lag es an unvollständiger Recherche und der Manduca wurde vergessen? Oder gab es bestimmte Gründe und wurde der Manduca bewusst weggelassen? Als Manduca-Fan würde mich das sehr interessieren. Denn ich war sehr enttäuscht, über das Fehlen dieser tollen Trage, die sehr beliebt ist.
Danke und viele Grüße
Liebe Userinnen,
zu Ihrer Kritik möchten wir folgendes sagen: Seit über 30 Jahren verfolgen wir von ELTERN Studien und Erfahrungen von Kinderärzten und Orthopäden und müssen feststellen, dass es bis heute keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass sich der Babybjörn negativ auf die Gesundheit eines Babys auswirkt. Wäre das so, müssten Millionen von Kindern, die in einem Babybjörn herumgetragen wurden, der weltweit zu den beliebtesten Tragehilfen zählt, einen Hüftschaden bzw. eine Fehlhaltung haben.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Wenn Tragehilfen eine ausgeprägte Anhock-Spreizhaltung fördern – umso besser! Aber sie ist in den ersten Lebensmonaten vor allem für Kinder wichtig, deren Hüftgelenke noch eine Unterstützung brauchen, damit sie sich richtig ausbilden. Bei einer gesund entwickelten Hüfte hat die Tragehaltung keinen so großen Einfluss. Zumal Babys in unserem Kulturkreis auch viel zu wenig getragen werden, dass sich die Anhock-Spreizhaltung überhaupt auswirken kann. Nicht umsonst müssen Babys mit einer Hüftdysplasie rund um die Uhr eine Spreizhose tragen. Nur so lässt sich die Fehlstellung korrigieren.
Deshalb können und wollen wir uns kein Verbot auferlegen, über bestimmte Tragehilfen zu berichten. Wir sehen unsere Aufgabe vielmehr darin, einen Überblick zu geben und Eltern die Entscheidung zu erleichtern, die für sie und das Kind passende zu finden. Schließlich ist es auch in unseren Augen wünschenswert, wenn Babys oft und gern getragen werden.
Und last but not least: Auch wir von ELTERN propagieren, Babys in den ersten sechs bis acht Monaten immer mit dem Gesicht zum Körper zu tragen. Um das Kind nicht mit Reizen zu überfluten und es nicht in eine Fehlhaltung zu zwingen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Redaktion Eltern.de
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(13 Kommentare)