Top-Thema: Rückbildung und Wochenbett

Rückbildung

Im Alltag den Beckenboden kräftigen

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Rückbildung: Im Alltag den Beckenboden kräftigen

Warum überhaupt Rückbildungsgymnastik?

Gebärmuttersenkung und Inkontinenz sind Folgen von Schwangerschaft und Geburt, die manchmal erst Jahre später auftreten aber dann bei den betroffenen Frauen einen sehr hohen Leidensdruck verursachen und nicht selten operativ behandelt werden müssen.

Der Zusammenhang zwischen der Geburt eines Kindes und diesen "Frauenproblemen" ist bekannt, trotzdem machen immer noch zu wenige Frauen gezielte Rückbildungsgymnastik. Umso wichtiger ist es, genau zu wissen, was während der Schwangerschaft und bei der Geburt in Ihrem Körper passiert und wie Sie gesundheitliche Spätfolgen verhindern können.

Schwangerschaft und Geburt: Schwerstarbeit für den Körper

Nach der Geburt Ihres Kindes fühlt sich Ihr Körper ganz anders an: anders als vor der Schwangerschaft, anders als in der Schwangerschaft. Die sichtbaren Veränderungen - der überdehnte, nun leere Bauch, die größeren Brüste, der noch vorhandene Babyspeck - sind Ihnen wahrscheinlich bewusster als die Bereiche Ihres Körpers, welche die massivsten Veränderungen erfahren haben: Ihre Gebärmutter und Ihr Beckenboden.

Der Beckenboden ist die Muskelplatte, die das Becken nach unten hin abschließt, die Scheide umgibt und den inneren Organen Halt gibt. Schon während der Schwangerschaft hat diese Muskulatur Schwerstarbeit geleistet. Aufgelockert durch die Schwangerschaftshormone musste der Beckenboden ein Vielfaches des sonstigen Gewichtes tragen. Die Gebärmutter einer erwachsenen Frau wiegt im nicht schwangeren Zustand circa 80 bis 120 Gramm - am Geburtstermin erreicht sie mit Kind, Plazenta und Fruchtwasser ein Gewicht von circa fünf bis sechs Kilo. Dieses Gewicht musste Ihr Beckenboden auf Schritt und Tritt tragen. Bei der Geburt wurde Ihr Beckenboden sehr gedehnt und vielleicht auch verletzt.

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