Sauna
Schwitzen ist gesund

Sauna, Dampfbad und Hamam - jetzt die richtigen Orte, um Alltagshektik in Luft aufzulösen. Die Haut wird zart, das Immumsystem bekommt einen Kick und die Seele atmet auf. Außerdem: Worauf Sie beim Saunen mit kleinen Kindern und als Schwangere achten sollten.

"In der Sauna verraucht der Zorn"

Kein Wunder, Schmuddelwetter drückt auf die Stimmung! Die Sonne lässt sich kaum noch blicken, und mit den Außentemperaturen fällt auch die Laune in den Keller. Beste Gegenmaßnahme: Sie gönnen sich in den kalten Wintermonaten regelmäßig eine wärmende Auszeit und genießen die trockene Hitze der finnischen Sauna oder die warme, feuchte Luft im römischen Dampfbad. Dann werden Sie feststellen, was die Finnen schon lange wissen: "In der Sauna verraucht der Zorn, und die Galle trocknet ein." Doch nicht nur die Psyche, auch der Körper profitiert: Der Wechsel von heiß und kalt stabilisiert den Kreislauf, regt den Stoffwechsel an, steigert die Abwehrkräfte und setzt vermehrt Glückshormone frei. Bei vielen Frauen lindert das Saunieren außerdem Regelschmerzen.

Ob man lieber im nebligen Dampfbad oder in der trockenen Sauna schwitzt, ist reine Geschmackssache: Die finnische Sauna wird auf 85 bis 100 Grad angeheizt, die Luftfeuchtigkeit liegt gerade mal bei zehn Prozent. Diese trockene Hitze lässt die Körpertemperatur um etwa ein Grad ansteigen. Folge: Der Körper bildet Abwehrstoffe, die z. B. vor Erkältungen schützen.

Wichtig: Erholung für den Kreislauf

Ein Saunagang (empfohlen werden insgesamt zwei oder drei) sollte maximal fünf bis 15 Minuten dauern, kann aber jederzeit abgekürzt werden. Wichtig: Nach jedem Gang ordentlich abkühlen lauwarm oder kalt duschen (immer herzfern mit dem Abkühlen beginnen, also an Füßen und Armen) und dann langsam ins eiskalte Tauchbecken steigen. Anschließend sich an der frischen Luft bewegen, tief durchatmen und danach eine Viertelstunde liegen, damit sich der Kreislauf wieder erholen kann.