Das Gesicht: trockene oder fettende Haut
Wichtig für alle Hauttypen ist eine gründliche Reinigung. Bei trockener Haut sollte sie sanft sein, normale Seifen und Waschlotionen sind tabu. Optimal sind Reinigungsgele oder ph-neutrale, milde Gesichtsseifen. Ihre rückfettenden Stoffe helfen, den Schutzmantel der Haut zu erhalten und sie versorgen den Teint schon beim Reinigen mit Feuchtigkeit. Damit die Haut nicht spannt und schuppt, sollte die Tagescreme für trockene Haut sowohl Fett als auch Feuchtigkeit enthalten. Eine Feuchtigkeitscreme ohne Fett kann dazu führen, dass die Haut aufquillt und noch mehr Wasser verliert. Ideale Wirkstoffe: Feuchtigkeitsbinder wie Hyaluronsäure und Harnstoff, Aloe vera und Vitamin E.
Intensive Feuchtigkeit spendet eine wöchentliche Maske. Um den Film aus Schmutz und Schweiß von der Hautoberfläche zu entfernen und um zu verhindern, dass die Talgdrüsen verstopfen, empfiehlt sich bei unreiner Haut eine porentiefe Reinigung. Gründliche Arbeit leisten Peel-off-Masken. Sie überziehen die Haut mit einem Film, der beim Abziehen Unreinheiten und Hornschüppchen einfach mitnimmt. Die Pflegeprodukte sollten reichlich Feuchtigkeit, aber nur wenig Fett enthalten, sonst gibt's Pickel. Von Zeit zu Zeit tut eine Hefepackung gut: Einen Würfel Backhefe mit etwas warmem Wasser zu einem dickflüssigen Brei verrühren, auf das Gesicht auftragen, nach etwa fünf Minuten mit lauwarmem Wasser abspülen.
Der Bauch: streifenfrei und schön
Die Haut am Bauch wird während der Schwangerschaft durch die enorme Dehnung extrem beansprucht. Wenn die Haut am Bauch spannt und juckt, sind Bürstenmassagen der pure Genuss. Sie kurbeln die Durchblutung an und stärken das Bindegewebe.
Wenn der Bauch sehr schnell wächst oder wenn eine Frau eine ererbte Bindegewebsschwäche hat, können sich allerdings trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Schwangerschaftsstreifen bilden. Das sind streifenförmige, violette Risse im Kollagen- und Elastingewebe der Haut, die später zwar verblassen aber nicht mehr verschwinden. Auch wenn sie sich nicht immer ganz vermeiden lassen, so kann man doch vorbeugen: Den Bauch täglich mit einem Massagehandschuh kreisförmig abreiben. Außerdem den Bauch zweimal täglich mit einer Spezialcreme oder einem Körperöl eincremen. Das lässt sich prima mit einer durchblutungsfördernden Zupfmassageverbinden: Die Haut vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen, leicht hin- und her rollen und dann verstreichen. Das tut nicht nur der Haut gut sondern fördert auch das Wohlbefinden. Besonders effektiv soll sie ab der 13. Schwangerschaftswoche sein - wissenschaftlich erwiesen ist das aber bislang nicht.







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