Schwangerschaft
Darf ich jetzt die Haare färben?

Das nachgedunkelte Blond mit Strähnchen auffrischen, oder sich von einer Brünetten in eine Rothaarige verwandeln - Haare färben gehört für viele Frauen fest zu ihrem Styling. Sollten Sie in der Schwangerschaft darauf verzichten? Immerhin sind die meisten Colorationen pure Chemie.

Haare färben in der Schwangerschaft: Aber bitte ohne Risiko!

Schwangerschaft: Darf ich jetzt die Haare färben?

Eine klare Antwort auf die Frage, ob chemische Haarfarben in der Schwangerschaft schädlich sind, gibt es nicht. Viele Ärzte halten die Colorationen für relativ ungefährlich. Dafür spricht, dass die Gesundheitsgefährduung durch Färbe- oder Dauerellenmittel im Hinblick auf die Mutterschutzgesetze (also schwangere Friseurinnen betreffend) besonders sorgfältig geprüft worden sind. Allerdings konnten Heidelberger Forscher Chemikalien aus Färbeprodukten in der Muttermilch und im Fettgewebe von Säuglingen nachweisen. Ganz abgesehen davon, kann die Farbe wegen der durch die Schwangerschaft veränderten Haarstruktur auch anders ausfallen als erwartet.

Wer also kein Risiko eingehen will, sollte bereits während der Schwangerschaft auf Alternativen zum chemischen Färbemittel setzen - und davon gibt es zum Glück eine ganze Menge:

  • Es gibt spezielle Farbshampoos, deren Farbstoffe aus der Natur stammen (Kamille, Kastanie, Walnuss, Henna).
  • Natürliche Haarreflexe erzielen Sie, indem Sie ihr gewaschenes Haar, je nach gewünschter Haarfarbe mit einem selber gemachten Sud spülen: Kamillenblüten und Zitronensaft für Blondreflexe, grüne Walnussschalen für ein brünettes und Rote Beete für ein rotes Farbspiel.
  • Farbschaum bewirkt nicht nur reizvolle Color-Reflexe, sondern sorgt auch für mehr Volumen, Glanz und Halt.
  • Akzente lassen sich ganz einfach durch bunte eingeknüpfte Echthaarsträhnchen setzen.
  • Mit Hilfe einer farblich passenden Wimperntusche lässt sich ganz einfach der Ansatz gefärbter Harre überdecken.