Schwangerschaft
Sonnenschutz für werdende Mütter

Sonnenlicht ist ein Lebenselixier. Und nicht schädlich, wenn man ein paar Dinge beachtet. Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Sonne, UV-Strahlung und Lichtschutzfaktor in der Schwangerschaft.

Schwanger in die Sonne - was muss ich beachten?

Durch die Hormonumstellung reagiert die Haut nicht nur empfindlicher auf Duft- und andere Inhaltsstoffe, sie neigt auch eher zu Pigmentflecken und rötet sich schneller. Deshalb sind hypoallergene Sonnenschutzmittel (gibt es zum Beispiel von Eucerin oder Vichy) mit hohem UV-Schutz während der Schwangerschaft am besten.

Ein Hut mit breiter Krempe schützt das Gesicht zusätzlich vor der so genannten Schwangerschaftsmaske, einer Pigmentstörung, die bei rund der Hälfte aller Schwangeren auftritt. Die scharf begrenzten, bräunlichen Verfärbungen breiten sich schmetterlingsförmig über Stirn, Wangen und Oberlippe aus und werden durch die Sonne noch verstärkt (nach der Geburt verschwinden sie meistens wieder).

Schwangere sollten sich möglichst nicht der direkten Sonne aussetzen, sondern lieber ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Das belastet den Kreislauf weniger.

Wie kann ich feststellen, wie lange ich in der Sonne bleiben kann?

Die Eigenschutzzeit, also die Zeit, in der die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne dass sie mit einer Rötung reagiert, hängt von der Haut-, Augen- und Haarfarbe ab.

Dabei werden vier Typen unterschieden - vom hellen, keltischen Typ bis hin zum dunklen, südländischen Typ. Faustregel:

  • Hellhäutige Typen (rote oder blonde Haare, blaue Augen) können ohne Sonnenschutz fünf bis zehn Minuten in der Sonne bleiben,
  • mittlere Hauttypen (mittelblonde bis braune Haare, blaue, grüne oder graue Augen) zehn bis 15 Minuten,
  • dunkle Hauttypen 20 bis 30 Minuten.

Je intensiver und direkter die Sonnenbestrahlung, desto kürzer die Eigenschutzzeit.