Versicherungen
 
Was Familien zur Absicherung brauchen

Der klassische Versicherungsdreiklang für Familien lautet: Haftpflicht-, Berufsunfähigkeit- und Risikolebensversicherung. Lesen Sie hier, warum diese Policen für Familien absolut notwendig sind und in welchen Situationen sie greifen.

Versicherungen: Was Familien zur Absicherung brauchen
Der richtige Versicherungsschutz zählt zu den wichtigsten finanziellen Entscheidungen, die eine Familie treffen muss. Sich für den richtigen Versicherungsmix zu entscheiden, hat in der Finanzplanung sogar Vorrang vor dem Vermögensaufbau oder der Altersvorsorge. Die Grundregel lautet: Sichern Sie sich und Ihre Familie zuallererst gegen wirklich existenzbedrohende Risiken ab. Zum "Größten Anzunehmenden Unfall" zählen die Risiken Tod, Invalidität und Haftpflicht.

Absolut notwendig: Die Privathaftpflicht

Eine Situation wie sie überall passieren könnte: Fußballspielendes Kind trifft große Terrassenglasscheibe der Nachbarin - die Scheibe zerspringt in tausend Scherben. Die kaputte Scheibe kann man zur Not noch aus eigener Tasche finanzieren. Anders sieht es aus, wenn man selbst oder das Kind durch unachtsames Verhalten einen anderen Menschen schwer verletzt.
Steht man in solchen Situationen ohne Versicherungsschutz da, bedeutet das den finanziellen Ruin. Denn grundsätzlich haftet jeder mit seinem Gesamtvermögen für Schäden, die er angerichtet hat. Die private Haftpflichtversicherung übernimmt Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die im privaten Umfeld entstehen.

Ein Muss für Erwerbstätige: Berufsunfähigkeit

"Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird massiv unterschätzt", erklärt Lilo Blunck, Geschäftsführerin des Bundes der Versicherten (BdV). Die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind nur ein Notbehelf - wenn sie überhaupt fließen. Denn wer 1961 oder später geboren ist, bekommt bei Berufsunfähigkeit aus staatlichen Kassen keinen Cent.

Kommt es noch schlimmer und man wird erwerbsunfähig, gibt es die volle, aber magere Leistung nur dann, wenn man weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Beruflicher Status und Ausbildungsstand haben bei der staatlichen Erwerbsminderungsrente für Jüngere keine Bedeutung mehr.
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