Die Arbeitswelt fordert heute vollen Einsatz - Hektik, lange Meetings und Überstunden lassen trotz aller Bekenntnisse zur Familienfreundlichkeit in Unternehmen eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie kaum zu. Gleichzeit fühlen sich viele Eltern auch in ihrem Privatleben immer stärker unter Druck gesetzt: Sie fürchten, ihre Kinder nicht optimal zu fördern, Fehler in der Erziehung zu machen, kein perfekter Partner zu sein und den Haushalt eben nicht so toll zu organisieren wie in der Fernsehwerbung.
Vor allem für Mütter kann diese permanente Mehrfachbelastung dramatische Folgen haben: Es droht der Burnout. Sind Sie auch gefährdet? Unsere Selbttests können Ihnen erste Anhaltspunkte liefern. Entwickelt hat sie Stefanie Bathe, Coaching-Expertin und Mutter einer zweijährigen Tochter (weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.maincoach.de). Sie entstanden auf der Grundlage des so genanntent MBI, des von der Burnout-Forscherin Christina Maslach entwickelten Malsach Burnout Inventory.
Jeder dieser drei Tests konzentriert sich auf einen Bereich, in dem sich die Anzeichen eines Burnouts besonders deutlich zeigen: dem Erschöpfungsgefühl, den sozialen Kontakten und der persönlichen Zufriedenheit. Natürlich ersetzen diese Selbsttests keine Diagnose durch einen Arzt. Sie geben Ihnen aber eine erste Orientierung, ob Sie sich verstärkt darum bemühen sollten, geeignete Entspannungstechniken zu finden. Oder ob Sie der Dauerstress bereits so stark belastet, dass sie eventuell auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten, um aus der Burnout-Spirale wieder herauszufinden.
Trotzdem sollten Sie alle drei Tests machen, denn eine Aussage über einen möglichen Burnout beziehungsweise über den Grad eines solchen ergibt sich nur durch die Auswertung aller drei Teile des Tests.












Ich habe nur ein Kind, er ist jetzt 14 Monate. Ich gehe nicht arbeiten und mein Mann hilft im Haushalt ein bisschen mit. Er badet den Kleinen, bringt ihn abends ab und zu ins Bett. Meine Eltern nehmen ihn alle 2 Wochen eine Nacht und jeden Dienstag holt meine Mutter ihn für 4 Stunden ab. Ich bin also super entlastet. Und deshalb habe ich ein schlechtes Gewissen. Es gibt so viele Mütter, die schlechter dran sind, die ein Schreikind haben oder mehrere vond er Sorte, die keine Entlastung haben. Trotzdem bin ich jetzt an einem Punkt, an dem ich sage, ich kann nicht mehr. Ich komme mit dem Haushalt nicht klar, ich habe keine Motivation mehr, wenn mein Schatz mittags schläft, kann ich nichts anderes mehr als heulen und ich sehe keinen Weg, dass ich irgendwas wieder in Ordnung bringen kann. Ich weiß nicht mehr weiter, für mich ist alles so trist und langweilig und ich habe Angst, dass das noch weiterhin so läuft. Ich habe mein Kind 8 Monate lang gestillt, zum Ende hin nachts alle 1,5 Stunden.
warum kann, soll, darf nur burnout-gefährdet sein, wer einen job hat?? ich habe 2 kleine kinder(2j; 6mon)und die nicht mal den ganzen tag und unterstützung von den großeltern. trotzdem habe ich das gefühl, nicht so viel schlafen und essen zu können und sonst für mich sorgen zu können um wieder ausreichend energie zu haben, die beiden selbst und allein zu managen.
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