Neue Paare

Kinder und Karriere - wie schaffen Sie das?

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Neue Paare: Kinder und Karriere - wie schaffen Sie das?

Foto: mauritius images/Image Source

Die neuen Paare: Gleiche Rechte, gleiche Pflichten

Bislang sah es oft so aus: Zwei Menschen, beide erfolgreich in ihrem Job, lernen sich kennen, verlieben sich, und beschließen irgendwann, eine Familie zu gründen. Und dann schnappt sie häufig doch wieder zu: die Geschlechterfalle. Obwohl keiner von beiden es so geplant hat, rutschen sie in alte Rollenmuster: Die Frau bleibt zunächst bei dem Kind zuhause, während der Mann sich beruflich richtig reinhängt, um die Familie zu versorgen. Und selbst wenn die Mutter später wieder zumindest teilweise arbeiten geht, wird sie in den meisten Fällen weiterhin den Großteil der Kindererziehung und des Haushalts organisieren.

Mittlerweile gibt es allerdings immer mehr Paare, die Kinder und Karriere wollen - und zwar beide! Das bestätigt auch eine neue Studie der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e. V. (EAF), die über tausend solcher "neuen Paare" unter die Lupe genommen hat. Fazit: Diese Männer und Frauen sind zufrieden mit ihrer Lebensgestaltung, sind sich aber auch bewusst, dass sie für die Verwirklichung dieses Modells auf Freizeit verzichten und viel organisieren müssen. Ganz offensichtlich sind es die Frauen, die stärker auf eine solch gleichberechtigte Partnerschaft hinarbeiten, doch die Männer ziehen mit - obwohl es ihnen in der Arbeitswelt oft noch schwerer gemacht wird, zugunsten der Familie kürzer zu treten. Die Autoren der Studie fordern daher sowohl von der Politik als auch von den Unternehmen, stärker auf die Bedürfnisse von Vätern einzugehen und familienfreundliche Maßnahmen weiter voranzutreiben.

Wie managen Sie den Spagat zwischen Familie und Beruf?

Allerdings gehören die befragten Eltern fast ausschließlich zu der Riege der Fach- und Führungskräfte. Klar, dass die es nicht nur einfacher haben, ihre Wünsche innerhalb der Firma durchzusetzen - sie haben auch einfach mehr finanziellen Spielraum, um sich etwa eine gute Kinderbetreuung und eine Haushaltshilfe zu leisten.

Aber sicher gibt es auch Paare, die nicht gerade auf Rosen gebettet sind und es trotzdem schaffen, sich zu gleichen Teilen um ihre Kinder und um ihr berufliches Fortkommen zu kümmern. Gehören Sie dazu? Dann erzählen Sie uns, wie Sie das schaffen: Wie organisieren Sie Ihren Alltag? Wie handeln Sie untereinander die Aufgabenverteilung aus? Welche Widerstände mussten Sie dazu im Unternehmen, aber auch in ihrem Umfeld - dessen oftmals eher tradierte Rollenbilder die in der Studie befragten Paare als ein weiteres Problem empfanden - dazu überwinden? Wir sind gespannt!


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