Elternzeit

Die Auszeit flexibel gestalten

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Haben auch Väter ein Recht auf Elternzeit?

Natürlich! Väter dürfen ebenfalls ab dem Tag der Geburt des Kindes in Elternzeit gehen. Allerdings gibt es hier einen kleinen Fallstrick beim Kündigungsschutz: Frauen genießen Schutz vor einer Kündigung ab dem Tag, an dem sie ihren Arbeitgeber von ihrer Schwangerschaft benachrichtigt haben. Dieser Schutz geht nahtlos in den der Elternzeit über.

Bei Männern hingegen, die die Vätermonate in Anspruch nehmen oder noch länger pausieren wollen, setzt dieser Kündigungsschutz erst acht Wochen vor Beginn der Elternzeit ein. Der letzte Termin zur Anmeldung ist sieben Wochen vor dem Start der Elternzeit. So hat der Mann eine Woche Zeit, seinen Arbeitgeber zu benachrichtigen.

Für Väter gilt der Kündigungsschutz später

Diese Frist ist sehr wichtig. Würde nämlich ein werdender Vater seinem Arbeitgeber bereits lange vor der Geburt mitteilen, dass er die Absicht habe, zwei oder gar mehrere Monate Elternzeit zu nehmen, könnte dieser noch schnell die Gelegenheit ergreifen zu kündigen.

Wie lange kann ich Elternzeit nehmen?

Eltern haben Anspruch auf Elternzeit bis zum dritten Geburtstag des Kindes. Sie müssen die Elternzeit jedoch nicht in einem Stück nehmen. Wie Sie die Betreuung Ihres Kindes untereinander regeln, ist allein Ihre Sache: Ob einer von Ihnen drei Jahre zuhause bleibt oder ob Sie sich abwechseln - Elternzeit kann sogar für einzelne Wochen oder Monate genommen werden. Und sie gilt unabhängig von der des anderen Elternteils. Deshalb darf der Chef des Vaters ihm auch nicht die Elternzeit unter Hinweis auf die Mutter verweigern.

Es ist auch möglich, nach zwei Jahren die Elternzeit zu unterbrechen und das letzte Jahr irgendwann bis zum achten Geburtstag Ihres Kindes einschieben. Dafür brauchen Sie allerdings die Zustimmung Ihres Arbeitgebers.

Können wir auch beide gleichzeitig beim Kind bleiben?

Ja, und es gibt eine Variante, die sogar finanziell attraktiv ist: Der Vater nimmt die ersten zwei Monate nach der Geburt Elternzeit. Dann hat die Mutter Ihr Nettogehalt aus der Mutterschutzfrist und dazu haben sie noch das Elterngeld vom Vater. Wer es sich finanziell leisten kann, könnte theoretisch sogar gemeinsam die vollen drei Jahre lang gemeinsam vom Beruf pausieren. Anspruch auf Sozialhilfe hätte das Paar in diesem Fall jedoch nicht.

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  • von Hans Gairing am 4. Juli 2013, 18:56 Uhr

    Hallo zusammen,
    unser kleiner Sohn ist am 14.03.2013 auf die Welt gekommen. Nun würde ich gerne ab 01.10.2013 Elternzeit nehmen. Unsere Personalabteilung hat mir nun gesagt, dass die Elternzeit immer ab dem Geburtstag, also dem 14. genommen werden kann/darf.
    Stimmt das?
    Ich dachte die "Geburtstagsregel" gilt nur für das Elterngeld, nicht aber für die Elternzeit. Kann mir hier jemand helfen?
    DANKE!


  • von Holger Vollrath am 17. Januar 2013, 08:53 Uhr

    Hallo zusammen,
    habe den Bericht in der Eltern 2/2013 über Vätermonate gelesen. Freu mich das es bei anderen Väter klappt mit der Zeit zu Hause. Auch ich habe diese Zeit genossen. Aber der Alptraum fing kurz vor ende dieser auszeit an. Ich wurde entlassen ganau weil ich dies zeit mir genommen hatte. Zwar konnte man mich nicht entlassen aber es wurde mir gedroht mit mobbing und weiter maßnahmen gegen mich. so musste ich zwangsweise mir etwas neues suchen, musste an meine Familie denken. Ich war über 9 Jahre in der Firma tätig. Im Handwerk ist es leider etwas anderst mit der Elternzeit. Die Berichte lassen sich immer leicht lesen aber in wirklichkeit sieht es doch teilweise anderst aus. Auch die Politik macht es sich leicht damit das man ansprüche hat. Ich habe sie mir genommen diese ansprüche und hat mir nichts gutes gebracht


(34 Kommentare)

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