Mobbing

So erkennen Sie Schikanen am Arbeitsplatz

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Was ist eigentlich Mobbing?


Nach dem schwedisch-deutschen Psychologen Heinz Leymann, der den Begriff Mobbing Anfang der 90-er Jahre in die Arbeitswelt einführte, müssen sich Kränkungen über einen längeren Zeitraum systematisch wiederholen, damit Mobbing vorliegt. Als Faustregel gilt: zwei Wochen. Nach einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ertragen Opfer im Durchschnitt 16,4 Monate lang Demütigungen, bevor sie endlich handeln.

An diesen Merkmalen erkennen Sie Mobbing:

Dauerhafte Isolation

Wenn Sie ab und zu im Flur übersehen werden, sind Ihre Kollegen vielleicht im Stress oder haben einen schlechten Tag. Ignoriert man Sie aber häufiger, sollten Sie misstrauisch werden. Weitere Anhaltspunkte: Im Aufzug oder in der Kantine senken die Kollegen den Blick, wenn Sie kommen. Ihre Kollegen gehen oft zusammen in die Mittagspause, schließen Sie aber jedes Mal aus.

Bewusste Intrigen

Wenn Sie mit einer Kollegin einen Streit hatten und sie sich beim Chef oder bei anderen Kollegen über Sie beschwert, ist das zwar nicht die feine Art, aber noch kein Mobbing. Tuscheln andere aber öfter hinter Ihrem Rücken über Sie oder schwärzt Sie ein Kollege bei Ihrem Chef an, weil Sie zum Beispiel als Mutter angeblich zu wenig Einsatz zeigen oder Fehler machen, werden Sie gemobbt.

Grundlose Degradierung

Wenn Sie ohne Grund auf eine andere Stelle versetzt oder mit minderwertigen Aufgaben überhäuft werden, möchte man Sie loswerden. Die Qualität der Arbeit ist wichtig für die Motivation und das Selbstwertgefühl. Stumpfsinnige Tätigkeiten sind auf Dauer extrem zermürbend und Chefs wissen das genau. Besonders betroffen sind davon Schwangere und Mütter nach der Elternzeit.

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  • von Anne am 24. April 2012, 14:08 Uhr

    Unsere Lageristin liebt offensichtlich den Chef und hat schon zwei Assistentinnen vor mir vergrault. Sie findet sich nicht damit ab, dass sie zwischengeordnete Instanzen hat und das seit 15 Jahren. Lügt und schwärzt an. Ihr Privatleben hat sie in den Sand gesetzt und lebt seit Jahren alles in der Arbeit aus. Den Chef (74) hat sie so umgarnt, dass dieser auf dem Auge Daniela K. blind ist. Die letzte Assistentin ist für vier Monate in der Psychatrie gelandet......


  • von Maria am 22. Januar 2012, 22:40 Uhr

    Degradierung durch stumpfsinnige Aufgaben - nach der Elternzeit - davon kann ich ein Liedchen singen:
    Nach 17 Jahren Zugehörigkeit zum Betrieb (öffentlicher Dienst), zuletzt seit mehr als 8 Jahren auf einer Referentenstelle, dann 2,5 Jahre Elternzeit, erschwerte Rückkehr auf einen "neuen" Arbeitsplatz. Seit 4 Jahren nichts anderes als Datenerfassung, jetzt droht nachdem ich den Mund aufgemacht habe eine "neue" Beschäftigung, genauso stumpfsinnig, zermürbend, entwürdigend.
    Aber sag mir bitte mal einer, wie man sich dagegen wehren kann bzw. (ich würde mittlerweile gerne gehen) wie man zumindest mit einer angemessenen Abfindung aus dieser beschissenen beruflichen Situation herauskommt.


  • von Meka am 23. September 2011, 22:46 Uhr

    Fast seit einem Jahr werde ich von 2 Leiterinnen unserer Abteilung gemobbt. Meine Leistungen werden heruntergestuft und ich werde bei meinem Chef angeschwärzt für Sachen , die ich nicht getan habe. Das schlimmste dabei ist, dass ich nun wegen diesen 2 Leiterinnen degradiert wurde und somit weniger Geld für meine Familie bekomme. Sie versuchen meine Arbeiten zu vertuschen und sagten, dass ich unendschuldingt und ohne Grund krank war. Dabei habe ich mir 2 Rippen gebrochen und musste 5 Wochen lang zu Hause bleiben und meldete mich rechtzeitig krank. Wer so etwas einfach unverschämt findet kontaktiert mich bitte über meine email Adresse. Danke


  • von Andrea am 18. Mai 2010, 11:39 Uhr

    ich bin sprachlos.
    das ist mir jetzt zum 2. mal passiert und ich dachte, das ich abgebrüht genug bin.
    meine sogenanten chefs haben eine derart schlechte meinung pber mich, dass mir schwindelig wird. sie halten mich für faul und inkompetent. lt. deren aussage bin ich die einzige die fehler macht, obwohl ich das sofort dementieren kann, denn fehler macht jeder. nur bei einem sind sie ne totsünd eder andere hat halt mal was falsch gemacht...
    so im nachinein seh ich das als glück, dass der vertrag ausläuft. noch länger schaffe ich das nicht


    (4 Kommentare)

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