Schwangerschaft

Soll der Mutterschutz ausgeweitet werden?

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Ein einheitlicher Mutterschutz in der ganzen EU?


Die EU-Kommission will einen einheitlichen Mutterschutz von mindestens 20 Wochen in der gesamten Europäischen Union durchsetzen (hier sehen Sie die Mutterschutz-Regelungen in den einzelnen EU-Staaten).

Theoretisch kann eine Schwangere in Deutschland schon jetzt bis zur Geburt arbeiten, wenn Sie es möchte - auch wenn die Mutterschutzfrist derzeit sechs Wochen vor der Geburt beginnt. Nach der Geburt besteht dann jedoch bis zum Ende der Mutterschutzfrist acht Wochen lang ein absolutes Beschäftigungsverbot. In dieser Zeit bekommen angestellte Frauen, die gesetzlich krankenversichert sind, Mutterschaftsgeld.

Was halten Sie von den Plänen der EU? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Was halten Sie von den Plänen des EU-Parlaments, den Mutterschutz auch in Deutschland auf 18 Wochen?

von Christiane Börger


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  • von nat am 7. Juli 2011, 16:21 Uhr

    Also ich arbeite in der Gastronomie, bin jetzt in der 12 ssw, und nach Fensterputzen vor ein Paar Tagen, habe ich den ganzen Tag hoelische Rueckenschmerzen gehabt. Nach der Geburt des ersten Kindes bin ich nach 8 Wochen wieder in den Beruf rein, damals als Servicekraft, und meine ganzen Knochen, Huefte vorrallem haben sehr stark geschmerzt. Die Aerztin meinte, die Knochen muessten wieder an Ihren Platz. Also pauschal kann man das nicht sagen, haengt, denk ich von dem Beruf ab. Ich finde, wenn man einen schweren Beruf hat, sollte man vorher schon in den Mutterschutz gehen koennen.


  • von antjeH am 10. April 2010, 23:51 Uhr

    Der Mutterschutz ist doch für die Schwangere (vor der Entbindung) keine Pflicht! Der Arbeitgeber muss aber einen Mutterschutz für einen Schwangere zur Verfügung stellen. Ob sie die "aus"zeit nimmt bleibt der Schwangeren überlassen.


  • von Ina am 1. April 2010, 21:46 Uhr

    hier in den USA bekommt man in der Regel nur 6 Wochen nach der Entbindung frei. Ich habe 2 Wochen vor dem Termin aufgehoert, weil wir noch umziehen mussten und 10 Wochen nach der Entbindung habe ich wieder vollzeit gearbeitet. Ich finde, deutsche Frauen haben eigentlich kein Grund, sich zu beschweren (meine ersten beiden Kinder habe ich in DE bekommen), sie werden doch eher verwoehnt.....


  • von Britta am 23. März 2010, 08:46 Uhr

    Na ja, eine Schwangere mit "dicken Männern" zu vergleichen, finde ich ein bisschen weit hergeholt. Immerhin müssen die beleibten Herren weder einen zweiten Organismus in ihrem Körper mit versorgen, noch ist damit zu rechnen, dass sie bei irgendetwas Anstrengendem plötzlich Wehen bekommen oder ihre Fruchtblase platzt...
    Der Vergleich ist also eher ungeeignet. In der Regel ist es durchaus sinnvoll, vor der Geburt noch einmal einen Gang runterzuschalten und sich etwas zu schonen - die Kraft, die man in der Zeit sammeln kann, ist später sicher gut angelegt. Außerdem ist es meines Wissens durchaus möglich, auf eigene Verantwortung bis kurz vor der Geburt zu arbeiten.


  • von jc am 13. März 2010, 20:29 Uhr

    dicke männer bekommen doch auch keinen mutterschutz! bitte nicht falsch verstehen, sicherlich benötigen manche mamas diese zeit, mir macht sie eher zu schaffen. ich fühle mich regelrecht "ausgebremst" und würde lieber weiter arbeiten gehen. ich finde, jede frau sollte selbst bestimmen, ob sie den muschu benötigt oder nicht.


    (5 Kommentare)

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