Rückkehr in den Beruf

Wenn der Mann nicht mitzieht, klappt es nicht

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Rückkehr in den Beruf: Wenn der Mann nicht mitzieht, klappt es nicht

Mehrjährige Familienpause - und raus bist du?

Vor allem in den westlichen Bundesländern ist es immer noch ein häufig anzutreffendes Familienmodell: Wenn die Kinder kommen, gibt die Mutter zunächst ihren Beruf auf und kümmert sich um den Nachwuchs. Der Vater, während dieser Phase der Haupternährer seiner Familie ist, treibt auch deshalb seine Karriere voran, um den Lieben daheim die nötige Sicherheit zu bieten.

Doch spätestens, wenn die Kinder die Grundschule hinter sich lassen, denken die meisten Frauen über eine Rückkehr in den Beruf nach: 80 Prozent, so schätzt das Bundesfamilienministerium, möchten dann zumindest stundenweise arbeiten gehen. Was ja nicht nur unter dem Aspekt der eigenen Bedürfnisse Sinn machen kann, sondern auch im Hinblick auf das Familieneinkommen - von der späteren Rente mal ganz abgesehen.

Der Weg zurück in den Job - ganz schön steinig

Wenn die Frauen sich jedoch konkret daran machen, wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen, erleben sie oft eine böse Überraschung: Nicht nur, dass sie häufig die Erfahrung machen müssen, dass eben diese Arbeitswelt ihnen mit Vorbehalten begegnet - selbst in der eigenen Familie stößt ihr Wunsch nicht immer auf volle Unterstützung. In der Studie "Beruflicher Widereinstieg nach der Familiengründung. Bedürfnisse, Erfahrungen, Barrieren" fand das Heidelberger SINUS-Institut fünf offenbar besonders schwer zu meisternde Hürden auf dem Weg von Müttern zurück in den Beruf.

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Ute@am_gruenen_walde am 28. Februar 2010, 21:13 Uhr

    hey, mensch, mit 40 ist frau doch keine "wiedereinsteigerin"! klar habe ich nach 2 kindern irgendwann in der dritten schwangerschaft gekündigt, klar war ich offiziell mal arbeitslos, am ende habe ich aber alles, was ich erreicht habe, genau deshalb erreicht: hausbau, eigene firma, ordentliches einkommen als freiberuflerin (und das ist mehr als vollzeit!), einen mann, der nur halbtags arbeiten muss und sich intensiv um die kinder kümmern kann (die jüngste der vier ist 2)und: eine anwesende mutter, die sicher nicht eiapopeia macht, aber da ist, z.B. zu den mahlzeiten und genau weiß, wie man sih bei liebeskummer fühlt und wie man den wunden hintern am besten los wird. klar ist das mitunter stress - da bräuchte ich aber keinen psychologen, sondern eher einen koch oder hausmeister...


    (1 Kommentar)

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