Wiedereinstieg

Wie sieht Ihr künftiges Arbeitszeitmodell aus?

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Wie wollen Sie nach der Elternzeit arbeiten?


Foto: mauritius images/Image Source

Drei Jahre Elternzeit - danach müssen sich vor allem Frauen entscheiden, ob sie weiterhin beim Kind zuhause bleiben oder den Wiedereinstieg in den Job in Angriff nehmen. Und die, die wieder arbeiten gehen möchten, stehen gleich vor der nächsten Frage: Wollen Sie zumindest so lange das Kind noch klein ist Teilzeit arbeiten? Oder doch lieber sofort wieder auf einer Vollzeitstelle einsteigen?

Für welches Modell haben Sie sich entschieden? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Die Antworten:
Nach drei Jahren Elternzeit ist die Schonfrist vorbei. Haben Sie sich für den Wiedereinstieg in den Beruf entschieden?

von Christiane Börger


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  • von Stolze Mutter eines tollen Kindes am 6. Juni 2010, 15:51 Uhr

    Ich bin nach meinem ersten Kind nach 1/2 Jahr wieder zu meiner leider befristeten Arbeit zurückgekehrt. Zum Teil wegen der Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung, zum Teil wegen des Einkommens (und es ist tatsächlich einfach unverschämt gewesen, dass Eltern früher bei einem ganz normalen Einkommen eines Ehegattens gar kein Elterngeld bekommen hatten). Die Verlängerung hatte ich NATÜRLICH nicht bekommen. Seit dem bin ich trotz guter Ausbildung (mit Prädikatdiplomen!) immer noch ARBEITSLOS! Von den Arbeitsvermittlern hört man nicht selten: ob Mütter, oder einfach Frauen im gebärfähigem Alter - will kein Arbeitgeber haben. Jetzt habe ich mich trotz Arbeitslosigkeit für mehr Kinder entschieden, weil meine biologische Uhr früher abläuft als erwartet. Eine Teilzeitbeschäftigung kann ich bestimmt auch vergessen. Und dann noch diese lächerlich kleine Zuschüsse von der Staat und fehlende KiTa-Plätze. Es ist einfach eine kinderfeindliche Gesellschaft! Und wer bezahlt später ihre Renten?!


  • von Saschka am 30. November 2009, 14:56 Uhr

    ...habe den Spaß nun zum vierten Mal durch und es endlich so weit auf der reihe, dass ich arbeite was und wann ich will und kann, ausschließlich selbständig und je nach Gesundheit und Auftragslage. manchmal passt der offizielle Status nicht ganz, bin z.B. noch in Elternzeit, arbeite und verdiene viel, stelle die Rechnung später. Oder melde mich schon mal arbeitslos, wenn ich versichert bin, die Arbeit da ist, aber die Bezhalung noch warten lässt. Habe dann mal nichts zu tun, obwohl das Konto sich gerade wieder füllt. Geht allen Selbständigen so, die Erziehungsschiene muss nur wie alle andere eingetaktet werden. System erkannt, System gebannt - umfragen, wie ich es gerne hätte, sind doch Quatsch, wenn das, was ich gerne hätte, gar nicht vorkommt. Bei 4 Kindern in 12 Jahren säße ich im Extremfall 12 Jahre auf meinem Hintern und wische Sabber ab. Und wenn Kinder dann als Armutsrisiko bezeichnet werden, wundere ich micht nicht mehr darüber - wer nicht arbeitet, bekommt halt kein Geld, und einer alleine kann doch nicht 5 weitere Leute durchfüttern!


  • von Carola am 19. Februar 2009, 09:45 Uhr

    Ich bin nur kurz zu Hause geblieben u. konnte dann eine ganze Weile (ca. 21/2 Jahre) 2-3 Tage die Woche arbeiten. Leider ging es auf Dauer nicht so weiter, da ich eine Abteilungsleiterfunktion hatte, mußte dann Vollzeit arbeiten, es war zuviel (50-60 Stunden die Woche), nun habe ich seit über einem halben Jahr einen Teilzeitjob, der jetzt aber auch nicht sicher ist.... Ich weiß bald nicht mehr weiter....


  • von Kita72 am 15. Februar 2009, 22:18 Uhr

    Ich habe das Glück, dass ich während meiner Elternzeit 10 Std. die Woche arbeiten gehen kann. Leider weiß ich aber auch, dass mit Ablauf meiner Elternzeit kein Job mehr auf mich wartet. Ich schätze die Chancen auf einen Teilzeitjob als nicht sehr groß ein, da ich leider die Erfahrung gemacht habe, dass wir "Muttis", wie wir oft abwertend genannt werden, häufiger krank sind (O-Ton:Entweder hat Robin oder Kevin was oder du bist krank). Außerdem sind wir was die Arbeitszeit angeht nicht so flexibel wie gewünscht, da das Kind aus der Kita, Tagesmutter o.ä. abgeholt werden muss. Neulich hat mir meine kinderlose Bekannte gesagt: "Entweder man bekommt Kinder oder man geht arbeiten. Für eine Variante muss man sich entscheiden". Ich bekomme richtig Bauchweh, wenn ich an meine Job-Zukunft denke.


  • von Iris am 26. Januar 2009, 21:09 Uhr

    Ich bin selbstständig und habe mein Büro zu Hause. Meine Tochter (fast 4) geht seit 5 Monaten halbtags in den Kindergarten und ich arbeite flexibel - vergleichbar mit einer Teilzeitstelle. Mehr kommt für mich nicht in Frage. Ich halte nichts davon, Kinder zu bekommen, um sie dann (womöglich schon im ersten Lebensjahr) wegzuorganisieren. Das hat mit KiTa-Plätzen nichts zu tun. Leider sind viele Alleinerziehende darauf angewiesen. Von Bindungstheorien ganz zu schweigen - so früh wie möglich so lange wie möglich fremdbetreut zu werden - dann freut sich das System. Kaputt, echt.


(7 Kommentare)

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