Adventskalender so weit das Auge reicht
6. Dezember 2009, 11:38 Uhr von Schuermann
Erst kamen zwei Päckchen von den Großeltern aus NRW. Eins für Niclas, eins für Annika. Darin: Die besten Grüße vom Nikolaus und je ein bunter Adventskalender mit kleinen Schokoladenteilchen.
Danach die Freundin mit nachträglichen Glückwünschen zu Niclas´ Geburtstag. Und: einem Schokoadventskalender zur Adventszeit.
Ganz spontan der Gedanke, dass da ja auch noch der lustige IKEA-Elchkalender im Schrank wartete. Mit einem kleinen Büchlein für jeden Tag, in dem je ein kurzer Elch-Vorweihnachtsreim steht.
Und nicht zuletzt war da noch die Sache mit den Klopapierrollen und der Idee einen Kalender selbst zu basteln. An jedem Tag entweder ein Geschenk für Niclas oder für Annika und für den jeweils anderen ein Stückchen Schokolade. Leider lief das Ganze völlig aus dem Ruder, da es ja nun doch einiger Vorbereitungszeit bedarf 24 leere Klorollen zu sammeln. Zu spät damit begonnen und am 1. Dezember dann nur 14 zur Verfügung gehabt. Aber da waren irgendwo noch diese kleinen Weihnachtsdekosäckchen im Schrank und im Grunde lässt sich ja auch die Pappe vom Geschenkpapier zerschnibbeln. Nur jetzt wurde die Chose etwas zu umfangreich, irgendwo muss all das Geschenkgut ja auch hingehängt werden. Also Altpapier durchforsten, Riesenkarton zerlegen, "Adventswand" basteln.
Schön und gut, die Kinderaugen strahlen, das Radio dudelt "Home for Christmas", die Lichterketten leuchten.
Und morgens brauchen wir im Dezember eine halbe Stunde länger, denn erstmal muss in der ganzen Wohnung auch jedes Türchen eines jeden Adventskalenders geöffnet werden. Während dann die Kinder fröhlich in die Kita laufen, wankt die Mutter unter Zuckerschock - denn so viel Schokolade kann man ja einem Kind vor 8 Uhr noch nicht zumuten - Elchgedichte aufsagend froh und munter hinterher.
Schlagworte:
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