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Erziehung

Vorsicht, Selbstbetrug!

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Erziehung: Vorsicht, Selbstbetrug!

Mit welchem Erziehungsgedanken betrügen Sie sich selbst?

"Ich achte darauf, dass meine Kinder keine Süßigkeiten in sich hineinstopfen", "Wir erziehen Clara nicht als Mädchen, sondern ganz neutral" - wohl jedes Elternpaar ertappt sich ab und zu dabei, solche Sätze wie ein Mantra von sich zu geben. Und sich doch nicht daran zu halten.

ELTERN-Autorin Barbara Lang, selbst junge Mutter, hat ein paar besonders gängige solcher Sätze gesammelt, mit denen sich Väter und Mütter gerne selbst betrügen. Im August-Heft wird der Artikel veröffentlicht. Weil Sie als Mutter oder Vater da vielleicht auch einschlägige Erfahrungen (mit sich, mit Ihrem Partner?) haben, wollten wir Ihnen den Text schon mal zeigen. Wenn Sie Lust haben, sagen Sie uns Ihre Meinung zu dem ganzen Artikel oder zu einzelnen Punkten (dazu einfach auf den entsprechenden Link klicken), indem Sie unten einen Komentar zu diesem Artikel posten.

Die interessantesten Kommentare werden wir dann im August-Heft von ELTERN mit diesem Artikel abdrucken. Machen Sie mit - wir sind gespannt!

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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Verena am 24. Juli 2011, 17:09 Uhr

    Von diesem Contest nehme ich großen Abstand.Erstens möchte ich nicht, dass sich andere Mütter mir gegenüber "aufspielen", also mache ich das auch nicht.Außerdem möchte ich meinem Kind auf den Weg mitgeben, dass Schwächen haben nichts schlimmes ist, man hat auch Stärken.Meine Mutter hat mir immer gesagt ich wäre dumm, könne und tauge nichts.Das werde ich meinem Kind nicht antun.Insofern laufe ich auch hoffentlich nicht Gefahr, wie meine Mutter zu werden.Sie ist ein sehr schlechtes Beispiel. Dinge die ich im Nachhinein nachvollziehen kann und im Nachhinein als positiv bewerten kann, gebe ich an mein Kind jedoch weiter.Von dem Wort "Inkonsequent" halte ich nicht allzu viel.Ausnahmen zu machen, hat nichts damit zu tun.Jedoch sollte dem Kind bewusst sein, dass es sich um eine Ausnahme handelt.Ich sage immer "Ausnahmen bestätigen die Regel" und das werde ich meinem Sohn auch so beibringen.Ausnahmen lehren ausserdem, diese auch wertzuschätzen und besonders zu geniessen.


  • von F.J.Neffe am 19. Juli 2011, 07:46 Uhr

    Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir!
    Doch wehe, wenn sie auch nur versuchen, es sich gut gehen zu lassen! Dann wissen wir genau, dass das nicht gut für sie ist. Dann fangen wir an, sie zu erziehen und machen Druck. Und es fällt uns gar nicht auf, dass das (genau genommen) Erdrückung ist. Das Leben sei nun mal kein Zuckerschlecken, behaupten wir immer dann dreist, wenn wir gerade selber dafür gesorgt haben. Wir behaupten, man müsse sich nur Mühe geben, dann gehe es schon - und dann geht es infolge dieser Vorgabe mit Mühe. Wenn unser Kind die Schule zum Davonlaufen findet und alle seine diesbezüglichen Versuche misslingen, dann glauben wir statt an einen gesunden Lebenstrieb an ADHS. Und wenn das Kind die Konzentration verweigert und mit immer mehr Rechtschreibfehlern gegen die Pädagogik der Lehrerin ankämpft, glauben wir an Legasthenie statt an das Schreibgenie unseres Kindes. Wir quälen uns und unser Kind drei Stunden am Nachmittag und machen die Hausaufgabe halb selber, damit die Lehrerin nur ja nicht denkt, das Kind habe schlechte Eltern. Wir meinen unser Kind zu lieben und alles für es zu tun, doch kaum reibt uns der Lehrer ein paar Fehler oder Auffälligkeiten unter die Nase, schon schämen wir uns und überlegen, wie wir das Kind passend für ihn machen können. Es ist uns so manches über uns UNBEWUSST und mit dem UNBEWUSSTEN, das uns darüber Auskunft geben könnte, pflegen wir nicht gerade üppig Gedankenaustausch. Dass die Pädagogikprofis das auch nicht besser können, macht es auch nicht einfacher. Einen Vorteil bietet es allerdings schon: Man könnte gemeinsam lernen.
    Ich wünsche guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe, Ich-kann-Schule-Lehrer


  • von Susanne@schorn-schneider am 6. Januar 2011, 13:35 Uhr

    meine mutter kann nicht ganz so viel falsch gemacht haben, sonst wäre ich ja nicht die die ich bin. wenn ich mich also kurz dabei ertappe einen satz zu verwenden, den sie auch verwendet hat erschreckt mich das maximal eine sekunde, dann grinse ich drüber, rufe sie an und wir lachen gemeinsam. man muss humorvoll durchs leben gehen, das macht es leichter und freundlicher - auch fürs kind!


  • von Kathy am 1. August 2010, 21:57 Uhr

    jaja...

    ich habe auch sätze meiner mutter gehasst aber ich ertappe mich nicht nur bei denen dabei wie ich in der erziehung sehr viel ähnlich mache wie sie...auch taten und reaktionen sind oftmals sehr ähnlich....

    ich denke es liegt in der natur das wir uns so verhalten, in der tierwelt lernen die jungen auch von den müttern wie man beute jagt und sie dann erlegt..
    =)))


  • von Yasmin@little_big_family_2007 am 19. Juli 2010, 14:25 Uhr

    Hallo,

    ja das mit der Kosequetz ist schon was.
    Also ich noch zu Hause war habe ich viele druch gezogen aber jetzt wo ich arbeiten bin, da lasse ich schon einiges mehr durch gehen.

    Ich denke, weil ich mehr unter einen Hut bekommen muss und das nörgeln irgend wann echt an meine Grenzen geht ;-)


(30 Kommentare)

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