Weltkindertag

Ein Plädoyer für gewaltfreie Erziehung

17. September 2009 Weiterleiten Drucken Bookmarks
Weltkindertag: Ein Plädoyer für gewaltfreie Erziehung

Zum Hintergrund

David Aufdembrinke inszenierte, inspiritert von der Rede Astrid Lindgrens, die die Schriftstellerin 1978 anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels vortrug, diesen Kurzfilm. Sie ist ein Plädoyer für gewaltfreie Erziehung. Nur wenn ein Kind von seinen Eltern liebevoll behandelt werde und seine Eltern liebe, könne es ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt gewinnen und diese Grundeinstellung sein Leben lang bewahren, so Lindgren. Die Kinderbuchautorin sah genau darin den Schlüssel zu einem dauerhaften Frieden - nicht nur den eigenen, sondern auch den weltweiten.

Hier können Sie den Film sehen:

Niemals Gewalt

Produziert wurde der Film von der DAGO Kinderlobby e.V. mit Unterstützung der Deutschen Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft e.V.. Beide Organisationen setzen sich seit Jahren nachhaltig für die Rechte und Belange von Kindern beziehungsweise jungen Menschen ein. Denn obwohl "körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen ..." seit dem Jahr 2000 nicht mehr zulässig sind (§1631 BGB Abs.2) gehören sie nach wie vor zum Erziehungsalltag - vor allem, was die seelischen Verletzungen und entwürdigenden Maßnahmen betrifft ...

Weitere Infos zu dem Film gibt es unter www.niemals-gewalt.de

Der Weltkindertag 2009

Noch mehr Informationen zum Weltkindertag am Sonntag, 20. September 2009, finden Sie unter www.weltkindertag.de


 
 
Kommentare zu diesem Artikel
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  • von cele am 15. Oktober 2009, 02:59 Uhr

    die erzählung von astrid lindgren ist wunderbar. und gut in ihrer zeit.
    dieser film ist keines von beiden.
    bei allem respekt vor der guten absicht, ich denke nicht, dass er seinen zweck erreichen wird. ich finde ihn weder logisch noch stringent noch zeitgemäß. das kind in dem film verhält sich doch vollkommen unrealistisch und die erwachsenen auch. zumindest in den familien, die ich kenne, findet gewalt immer laut und spontan statt, niemals so leise und langatmig. die familiäre gealt, die ich kenne, geht meist von den kindern aus, die schreien, brüllen, sich auf den boden werfen oder ähnliches. der erwachsene reagiert dann auf die gleiche weise - schreit auch, versucht, das kind in eine andere position zu bringen, was das kind durchaus als gewalt empfindet usw.
    mag sein, dass auch kinder heute diese einsame, kalte und geplante gewalt erfahren, die der film zeigt. (wer bitteschön schickt heutzutage sein kind in den wald, um einen prügelstock zu holen???) ich jedenfalls glaube, dass das heute die ausnahme ist und kinder eher von einer aggressiven gewalt im affekt bedroht sind, die hilflose erwachsene ausüben, die den heutigen "starken" und lauten kindern nicht die nötige gelassenheit entgegensetzen können.
    und wer kinder hat, weiß, wie schwer das manchmal ist.


    (1 Kommentar)

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