Woher kommt der Vatertag?
Der Vatertag fällt stets zusammen mit Christi Himmelfahrt. Genau 40 Tage nach Ostern feiern Katholiken und Protestanten, dass Jesus Christus zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist. Deshalb ist es das Fest der Thronbesteigung Christi und wird auch als "Auffahrtstag" bezeichnet. Traditionell veranstalten die Gemeinden an Christi Himmelfahrt Prozessionen durch den Ort und über die Felder. Bis ins Jahr 370 nach Christus ist es Historikern übrigens möglich, das Fest als eigenständiger Festtag nachzuweisen. Zuvor wurde es zusammen mit Pfingsten gefeiert.
Die Zeitspanne von 40 Tagen ist auch der Grund, weshalb Himmelfahrt immer auf einen Donnerstag fällt. Die Zahl 40 ist eine symbolische Zahl, die in der Bibel eine besondere Bedeutung hat: 40 Tage dauerte die Sintflut, 40 Jahre wanderten die Israeliten durch die Wüste, 40 Tage war Moses auf dem Berg Sinai, um die Gebote Gottes zu empfangen und 40 Tage fastete Jesus in der Wüste.
Bereits seit Jahrhunderten waren am Himmelfahrtstag Feldumgänge und -umritte üblich. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelten sich daraus so genannte "Herrenpartien". Und die wurden nach der Einführung des Muttertags im 20. Jahrhundert zum "Vatertag" umbenannt.
Feiern Sie den Vatertag?
Wie halten Sie es in Ihrer Familie mit dem Vatertag? Bekommen Väter und Großväter ein Geschenk? Unternimmt ihr Partner mit seinen Kumpels eine feucht-fröhliche Tour - womöglich noch ganz klassisch mit dem Bollerwagen? Oder feiern Sie gar keinen Vatertag? Machen Sie mit bei unserer Umfrage - wir sind gespannt!
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