Familie XXL

Großfamilie Obermayer hat alles im Griff

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Familie XXL: Großfamilie Obermayer hat alles im Griff

Familie Obermayer

Schnell mal im Familienprofil Familienprofil nachgezählt - tatsächlich! Insgesamt besteht Familie Obermayer aus zwölf Personen: Mutter Adele (42), Vater Hans (49), den Töchtern Elisabeth (23), Gerlinde (19), Magdalena (17), Annemarie (14) und Roberta (12) sowie den Söhnen Constantin (21), Tobias (15), Simon (9), Severin (6) und Nesthäkchen Jonas (8 Monate). Bis auf die älteste Tochter, die in München ein Schreibwarengeschäft betreibt, wohnen alle Obermayers zusammen in Tulling. Dort hat sich die Familie vor Jahren eine alte Molkerei gekauft, die nun Schritt für Schritt ausgebaut wird. "Wir brauchen den Platz einfach", erklärt Mutter Adele. "Und vor allem die Kinder müssen die Möglichkeit haben, sich frei entfalten zu können, ohne einen Nachbarn zu stören. Zwei von ihnen lernen Schlagzeug und Baritonhorn - in den Wohnungen, die wir früher hatten, wäre das überhaupt nicht möglich gewesen."

Unser Tagesablauf ist schon sehr durchstrukturiert

Und dass bei so vielen Familienmitgliedern bei den Obermayers stets viel los ist, steht ja wohl außer Frage. Klar ist auch, dass es viel Organisationstalent braucht, alle zwölf unter einen Hut zu bekommen. "Unser Tagesablauf ist schon sehr durchstrukturiert", erklärt Adele Obermayer. "Morgens zwischen sechs und sieben ist unsere Rush-hour, wenn alle zur Schule oder an den Arbeitsplatz müssen." Sind die größeren Kinder und Ehemann Hans, ein EDV-Experte, aus dem Haus, kümmert sich Mutter Adele um den Haushalt. Wobei natürlich klar ist: Es ist nicht nur ihre Arbeit, jeder packt mit an. "Man kann auch kleinere Kinder mithelfen lassen, indem man sie spüren lässt, was sie schon alles können", so Adeles Erfahrung. Und dass sich die Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützen, ist sowieso selbstverständlich. Der Tagesablauf der Obermayers ist auch nicht starr, sondern wird regelmäßig an die Gegebenheiten angepasst. "Mit jedem neuen Schuljahr müssen wir alles neu organisieren, weil sich Vereinstermine oder Schulzeiten ändern."

Viel Planung ist auch nötig, wenn Familie Obermayer verreist. Allerdings haben die Eltern da klare Regeln: Es gibt eine Packliste, und ab der dritten Klasse sind die Kinder selber für ihre Sachen verantwortlich. "Zur Not muss man halt improvisieren, sich etwa ein T-Shirt vom Bruder leihen", bleibt Adele Obermayer gelassen. Das größere Problem ist die Logistik: In den Pkw der Familie passen längst nicht alle hinein. Aber wie für jedes Problem gibt es auch hier wieder eine einfache Lösung: Der Rest fährt einfach mit der Bahn zum Urlaubsort.

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