Wo machen Eltern bei der Bundestagswahl ihr Kreuz?
Rund 14 Millionen minderjähriger Kinder gibt es in Deutschland. Sie alle haben keine Stimme, wenn am 27. September Bundestagswahl ist. Aber die meisten von ihnen haben eine Mutter und einen Vater, die wählen können. 1.000 davon hat ELTERN in einer repräsentativen forsa-Studie befragt: Was ist ihnen wichtig in der Familienpolitik? Und welche Partei macht das am besten?
Hier stellen wir die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor - und die sind durchaus dazu angetan, so manchen Politiker ins Grübeln zu bringen:
- Der Eltern-Bundestag: Eltern wählen etwas linker
- Was Eltern von der Politik fordern
- Bildungspolitik: Weg mit dem Föderalismus und ab auf die Privatschule?
- Leistungen für Familien: Es werde Licht im Förderdschungel!
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf: In Deutschland immer noch ein Dauerspagat
- Ein zartes Pflänzchen: Die Betreuungsoffensive
- "Rabenmütter" versus "Herdprämie": Wahlfreiheit in Sachen Lebensmodell
- Die Studie "Familie und Wahl" zum kostenlosen Download



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Ehrlich gesagt, bin ich mittlerweile wirklich "politikverdrossen".
Das alles ist doch im Moment ein einziges "Kasper-Theater" (z. B. Mietwagenaffäre).
Anschwärzen ist wichtiger, als politische Inhalte zu verhandeln.
Mein einziger Hauptbeweggrund zur Wahl zu gehen ist der, rechten Parteien möglichst nicht zu viele Stimmen durch Nichtwahl zu verschaffen.
Und, welcher dieser "Staatsrepräsentanten" fühlt sich denn noch wirklich dem Bürger und nicht dem eigenen Wohl und Ansehen verpflichtet?!
Bezogen auf Familienpolitik hat eine Frau van der Leyen sicherlich gute Ansätze - ob SIE aber wirklich weiß, wie Familie tickt?!
Krampfhaft versucht sie, die Frauen weg vom Kind und in den Beruf zu bekommen - schön, für die Frauen, die das möchten!
(Der Arbeitsmarkt ist ja auch übersättigt von Arbeitgebern, die nur auf arbeitswillige Berufsrückkehrerinnen warten!)
Ich war sehr gern "hauptberuflich" Mutter und habe nebenbei am Wochenende auf 400,00-Euro-Basis gearbeitet.
Für mich war das die richtige Lösung, weil ich bei meinen Kindern sein wollte, um sie auf Ihren ersten Wegen in Kindergarten und Schule zu begleiten.
Schön hätte ich gefunden, wenn mir eine staatliche Förderung für eine Weiterbildung während dieser Zeit ermöglicht worden wäre.
So hätten nämlich viele "Hausfrauen" ebenfalls die Möglichkeiten für einen qualifizierten und selbstbewußten Wiedereinstieg.
Als ich nach (unverschämten) 8 (!) Jahren beim Arbeitsamt nach einer Weiterbildungsmöglichkeit fragte, hieß es, ich hätte keinen Anspruch.
Ich hätte direkt nach dem Ablauf der Erziehungszeit (3 Jahre) kommen müssen.
Dann hätte ich Anspruch auf Arbeitslosengeld gehabt und das Recht auf Weiterbildung.
Nach so langer Zeit waren meine Ansprüche verjährt!
Tja, Pech gehabt-warum kümmere ich mich auch selber um meine Kinder!
Seltsam finde ich, dass es beispielsweise kaum Angebote für Frauen gibt, sich morgens weiterzubilden - dann, wenn das Kind/die Kinder in Schule oder Kindergarten ist/sind.
Meine Kinder sind nun 8 und 11 Jahre alt und ich bin morgens wieder halbtags in meinem Beruf tätig.
Leider haben wir nicht die finanziellen Möglichkeiten, jemanden zu beschäftigen, der mich während meiner Berufstätigkeit in meinem Zweitjob "Haushalt" ersetzt - und das alles macht sich nun auch nicht von allein, nur weil ich arbeiten gehe!
Wenn ich am Ende des Monats meine Lohnabrechnung lese und die Abzüge der Steuerklasse 5 sehe, dann frage ich mich manchmal warum ich diese Doppelbelastung eigentlich auf mich nehme!
Mein Vertrauen in die Rentenkasse ist nun wirklich nicht so groß, dass mich das Argument überzeugt, doch für die Rente zu sparen!
Mein Arbeitgeber hat mir die MÖglichkeit geboten, mehr Stunden zu machen.
Ich habe abgelehnt!
Ich möchte es nicht missen, mich mittags mit meinen Kindern am Mittagstisch auszutauschen und zu erfahren, wie ihr Tag bisher gelaufen ist.
Und sie geniessen das auch!
Ist denn wirklich so falsch, selbst für seine Kinder da zu sein.
Mittlerweile ist es soweit, dass eine Frau kritisiert wird, die nicht berufstätig ist.
So nach dem Motto: "Na, der muß es ja gut gehen, dass sie es nicht nötig hat zu arbeiten!"
Das finde ich traurig!
"Familien"-Politik verstehe ich anders!
Wichtiger wäre es doch, Familien zu helfen ein gutes Umfeld zu schaffen.
Und zwar jeder Familie in seiner eigenen Situation!
Beispielsweise durch die Möglichkeit, Schulbücher zu leihen, anstatt sie teuer anschaffen zu müssen.
Dann wäre auch niemand gezwungen, Lehrmittelgutscheine zu beantragen (die man sinnvollerweise dann auch nur für NEUE Bücher einsetzen kann. Man stelle sich vor,eine alleinerziehende Mutter würde Geld sparen durch Anschaffung gebrauchter Bücher! Womöglich würde sie von dem großzügigen Rest alleine in den Urlaub fahren!)
Ich weiß nicht, ob ich da so schräge Ansichten habe - zumindest habe ich sie nun mal "hinlänglichst" geäußert!
....dann verstehe ich nicht, dass die Damen und Herren SPD wählen. Die waren zweimal an der Regierung und was war.....es ging nicht nur den Familien schlechter, die haben auch noch schöne Gesetze hinterlassen. NEIN Danke, ich kann Euch nicht verstehen, maacht doch mal die Augen auf. Nicht was Sie sagen, sondern was Sie machen.
Ich kann meinen Kindern nur raten keine Kinder in die Welt zu setzen.....oder die Welt zu wechseln.
Den Irrsinn des deutschen Föderalismus, der in dieser Form einmalig in der Welt ist, habe ich bereits in meiner Abhandlung "Sackgasse Föderalismus" (über den Anachronismus des real existierenden Föderalismus)und dort auf S. 23f auch den Bildungsföderalismus, ausführlich und mit Beispielen angeprangert.Ohne diesen deutschen Föderalismus, durch den alles 16-fach kostet und in der Verwaltung produziert werden muß - Ministerien, Gesetze, Landesparlamente, teure Vertretungen der Bundesländer in Berlin und in Brüssel usw. usw.,könnte man allein aus dem dadurch eingesparten Geld jährlich mehr als 100 000 Lehrer finanzieren, und da wird im Bildungsbereich immer behauptet, das Geld sei nicht da! Die erwähnte Abhandlung kann unter ISBN 3-8330-0612-9 in jeder Buchhandlung zur weiteren Vertiefung für 5,- € bestellt werden. V.D.
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