Frühwarnsystem
Das Familienministerium will jetzt 10 Millionen Euro in ein Frühwarnsystem investieren, um vernachlässigte und misshandelte Kinder zu finden und ihnen zu helfen. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen reagierte damit auf den Tod des zweijährigen Jungen aus Bremen: "Im Fall Kevin hat das Zusammenspiel der staatlichen Hilfen sträflich versagt. Das können wir nicht länger hinnehmen. Wir haben die staatlichen Institutionen, die Kindern wie Kevin helfen können - aber die Vernetzung und Kommunikation der Behörden muss viel besser werden. Und auch die einzelnen Verantwortlichen vor Ort müssen ihre Verantwortung wahrnehmen".
In Modellprojekten sollen die Familien, die mit der Erziehung ihres Kindes überfordert sind, vor oder ab der Geburt des Kindes intensiv begleitet werden. "Die Ärzte und Hebammen sind die ersten, die Kontakt zu allen Eltern haben, sie können am besten einschätzen, wer Hilfe braucht und so eine Kette an Unterstützung auslösen", sagte von der Leyen.
Pflichtuntersuchungen
Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hingegen plante Vorsorgeuntersuchungen von Kindern nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend zu machen. Auch andere Bundesländer wie Hessen und das Saarland wollen regelmäßige Pflichtuntersuchungen einführen.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sieht die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Katrin Sonnenholzer, darin einen untauglichen Versuch, mit dem man nicht garantieren könne, dass Eltern immer den gleichen Arzt aufsuchten. Außerdem könne es Eltern abschrecken, wenn Ärzte von einer Hilfs- in eine Kontrollfunktion gedrängt werden.








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Das ist wirklich zum Lachen... Wenn es nicht so ernst wäre.
Kinder schützen.
Das wäre wirklich sinnvoll und gut und nötig.
Hier in Deutschland ist es aber z. B. so, dass Pädosexuelle, die Kleinkinder missbrauchen, Glück haben. Strafverfahren gegen sie werden IMMER eingestellt, sie enden also mit Freisprüchen für die Täter (die sich dann natürlich mit ihrer sogenannten "Unschuld" brüsken). Den Kinder wird einfach nicht geglaubt, den redegewandten Tätern schon. Folglich kann man kleine Kinder nicht richtig schützen.
Es liegt so viel im Argen.
Hier muss erst mal angepackt werden.
Und die Strafen müssen ausgeschöpft werden.
Ich kennen einen Mann, der hat einem kleinen Mädchen (3 Jahre jung) Zungenküsse gegeben und wurde freigesprochen!!! So was darf nicht sein.
Und hier muss angesetzt werden.
Wenn es hier schon nicht gelingt zu beschützen und zu bestrafen...
(2 Kommentare)