Kinderarmut

Viele Familien sind vom Abstieg bedroht

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Was hat das Schulsystem mit der wachsenden Kinderarmut zu tun?

Auch wenn die Politik sich erst seit kurzem intensiver mit Familien, die am Rande des Existenzminimums leben, sowie der wachsenden Kinderarmut beschäftigt - Sozialverbände legen schon lange den Finger in die Wunde. So wurde zeitgleich mit dem Bericht des Familienministeriums auch der "UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland" veröffentlicht. Und auch diese Untersuchung wartete wieder mit alarmierenden Zahlen auf:

Besonders von Kinderarmut betroffen: Die Kinder Alleinerziehender

Wer von Kinderarmut betroffen ist, wird vom Schulsystem benachteiligt

Zwei Drittel der Kinder von Alleinerziehenden leben UNICEF zufolge mindestens ein Jahr lang in Verhältnissen, die der Definition von Kinderarmut entsprechen. Jedes zehnte Kind, das nur bei einem Elternteil aufwächst, ist sogar dauerhaft von Kinderarmut betroffen - die Daten der jeweiligen Berichte ähneln sich, die Schicksale dahinter bleiben schlimm.

Die Studie von UNICEF spart darüber hinaus jedoch auch nicht mit Kritik am deutschen Bildungssystem, das nach Meinung der Fachleute Kinder aus weniger gebildeten Familien nicht genug fördere. So wachse die Kluft zwischen arm und reich auch bei den Kleinsten immer stärker. Und im internationalen Vergleich von 21 Ländern liegt Deutschland bei der Schaffung von guten Rahmenbedingungen zum Aufwachsen von Kindern gerade mal auf Platz Elf - also gerade mal Mittelmaß!



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  • von Jessica am 4. Oktober 2008, 19:41 Uhr

    deutschland braucht mehr kinder! doch: wer kann sie sich noch leisten? und kinderbekommen, um sie gleich nach der geburt in der kita abzugeben, damit mutter vollzeit arbeiten gehen kann, das kann es doch auch nicht sein!
    ich habe 2 kinder und keine kohle. ich wollte immer vier haben, aber das wird wohl ein traum bleiben.


  • von Häring, Martin am 27. Mai 2008, 18:16 Uhr

    Nachdem das Kinderg.nur noch bis 25 J.gezahlt wird, habe ich für meine 3 K.,von denen 2in dem Alter sind etwa 400€ weniger pro M.Die meisten Leute wissen nicht,dass am Kindergeld v.a.hängt,was jetzt 2J.eher wegf.Dies sind u.a. Steuerkl2,Kinderant.im öff.Dienst und v.a. Ich muss jetzt von 2000€ alle 3 Kinder voll vers.Ich habe für mich weniger als Sozialh.Ich verst.nicht,warum man diese drast.Verschl.für Eltern hinnimmt.Die Eltern von stud.K. zahlen jetzt das Elterng.fürandere.Begründet wird dies damit,dass man einen Anreiz zum schn. Studienabschl. schaffen wolle.Als meine T.ihr St. begannen, war von all dem keine Rede. Ich konnte glauben,dass das Kinderg. bis zum 27. Lebensj gez.wird. MeineTöchterkonnten weder vom G8 noch von verk.Studium prof.Was wird wohl das BVerfG zu dem sagen?Es hatimmer bet.,dass Eltern n. schl. gest. sein dürfen als Bürger ohne K. In Berlin setztman sich über dies hinweg und def. Kinder einfach weg.So geht das bei uns.Ich bitte um Reaktionen.


  • von Astrid am 27. Mai 2008, 13:38 Uhr

    Schön das mal die Herren und Damen Politiker auch an die Kinder denken. Das Kindergeld reicht schon lange nicht mehr! Wie bitte soll ich mit 154 Euro/Kind/Monat dieses angemessen kleiden, ernähren usw. Allein die Lebenshaltungskosten sind immens! Strom, Gas etc. sind in der letzten Zeit geradezu explodiert, was wiederum zur folge haben wird, das wir eine höhere Miete bezahlen müssen! Dazu kommen noch ständig steigende Nahrungsmittelpreise. Fleisch können wir uns einmal in der Woche leisten, Obst und Gemüse nur wenn es im Angebot ist - ansonsten gibt es nur mal billiges Tiefkühlgemüse. Auch die Schulen und Kindergärten wollen ständig was haben, hier mal einen Ausflug, da mal eine Klassenfahrt, Spielgeld, etc. Ich finde man sollte die Staffelung schon ab dem zweiten Kind einführen, schließlich gibt es ja statistisch gesehen nur 1,3 (? leider fehlen mir hierzu die aktuellen Zahlen - aber ich denke mehr werden es nicht sein) Kinder pro Haushalt.


    (3 Kommentare)

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