Koalitionsvertrag

Kommt jetzt doch das Betreuungsgeld?

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Koalitionsvertrag: Kommt jetzt doch das Betreuungsgeld?

Die familienpolitischen Pläne der neuen Bundesregierung

"Wachstum, Bildung und Zusammenhalt der Gesellschaft" - diesen Dreiklang nannte die alte und neue Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Motto des Koalitionsvertrages, den CDU, CSU und FDP am Mittwoch unterzeichnen wollen. Damit wollen CDU und FDP unter anderem Familien stärker entlasten. Wie sie das schaffen wollen, und was sich noch ändert, lesen Sie hier - klicken Sie dafür einfach auf das jeweilige Stichwort.

  • Steuerliche Entlastung: "Mehr Netto vom Brutto" - auch für Familien?
  • Kindergeld: Wie viel Kindergeld bekommen Familien künftig? Und was geschieht mit dem Kinderfreibetrag
  • Elterngeld: Gibt es künftig länger Elterngeld für Familien? Oder mehr Partnermonate für Väter?
  • Kinderbetreuung: Wie geht es mit dem Ausbau der Kinderbetreuung weiter, den die Große Koalition ja beschlossen hatte?
  • Betreuungsgeld: Wird es künftig doch Geld für Eltern geben, die ihre Kinder unter drei Jahren zuhause betreuen?
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Wie will die schwarz-gelbe Koalition Väter und Mütter dabei unterstützen, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bekommen?
  • Alleinerziehende: Wird sich die neue Regierung den Sorgen und Nöten von Alleinerziehenden widmen?
  • Unterhalt: Die Reform des Unterhaltsrechts gehörte zu den Prestige-Projekten der Großen Koalition. Wird es hier Änderungen geben?
  • Kinderschutz: Wie wollen CDU, CSU und FDP Kinder vor Gewalt schützen?
  • Bildung: Die Bildung steht als Motto über dem Koalitionsvertrag - was genau haben Merkel, Westerwelle & Co. hier vor?
  • Integration: Die Integrationsdebatte bestimmte die vergangenen Wochen - wie viel davon ist im Koalitionsvertrag zu finden?
  • Jugendschutz: Wie sollen Jugendliche künftig vor gewaltverherrlichenden Medien geschützt werden? Was kann man tun, damit Teenager nicht zu Alkohol und Drogen greifen?
  • Gesundheitswesen: Kommt in dieser Legislaturperiode schon wieder eine Gesundheitsreform auf die Familien zu?
  • Erbschaftsrecht: Was ändert sich, wenn Familien künftig das Häuschen der Oma erben?
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Kommentare zu diesem Artikel
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  • von Mara-Maria@fach-schneider am 1. Januar 2010, 13:04 Uhr

    moinsen, kann mich mal jemand aufklären ? , ich bekomme anfang märz meine kleine tochter... arbeite noch bis zum 25. 1. in vollzeit... muß ich dann das elterngeld irgentwo beantragen?? oder wie funktioniert das???


  • von dino am 21. November 2009, 13:15 Uhr

    Also ich muss sagen ich finde die Aufteilung vom EG total bescheuert.Entweder auf drei Jahre (ca.300.-€/monatl.) oder auf ein Jahr. 300.-€ reichen hinten und vorne nicht. Daher bin ich leider gezwungen mir alles auf ein Jahr auszahlen zu lassen. Und danach, weil ich nur 1,5 Jahre insgesamt zu Hause bleibe, von meinen Ersparten zu leben. Das ist echt traurig. Also ich kann mir danach kein zweites Kind mehr leisten....traurig aber wahr! Trozdem denke ich ist das EG eine gute Sache.


  • von Heike@baerchenfamilie_luebeck am 10. November 2009, 15:47 Uhr

    Oh ja wie schön wenn man sich dann Tagesmütter etc. leisten kann.Elterngeld ist was für die Frauen die Ganztags gearbeitet haben super aber für uns Teilzeit oder Minijober eine Lachnummer.Ich habe mir die 300 Euro auf zwei Jahre aufgeteilt damit ich wenigstens die 2 Jahre mit meiner Tochter(3) und meinem Sohn( 10 Monate) verbringen kann.Das erste Jahr alleine reicht nicht um es als die wichtigste Zeit zu bezeichnen, die ersten drei, denn dann sind die Kinder aus dem gröbsten raus was Krankheiten betrifft.Krippe ind Kita könnten wir uns so nicht leisten.Traurig aber wahr!!


  • von Anja@anjaundkids am 6. November 2009, 04:11 Uhr

    Möchte gern wissen, wie die Politker darauf gekommen sind, dass das Elterngeld besser ist, wie noch vor ein paar Jahren das Erziehungsgeld. Da gibt man "dem Kind" einen neuen Namen und verändert die Basis. Vorher bekam man das Geld noch 2 Jahre lang, jetzt nur noch 1 Jahr. Besser ist es doch nur für die Staatskasse, nicht für die Familien. Ich gebe aber DI0TIMA@angoeth vollkommen recht, wenn sie schreibt, dass der Staat kein Wohltätigkeitsverein ist, und dass die kleinen Leute auch etwas unternehmen müssen. Es ist nur schade, wenn von keiner Seite irgendwo die Würdigung kommt, dass man als Arbeitnehmer sich den Buckel krum gebuckelt hat. Dann ist man aufeinmalauf Hartz IV oder einen kleinen Frührente angewiesen, und man wird dabei auch noch schief angeschaut! Wenn ich aber lese, dass jemand nur dann ein zweites Kind bekommen will, wenn das Elterngeld verlängert wird, stehen mir die Haare zu Berge! Bekommt man Kinder etwa nur des Geldes wegen? Wohl kaum.


  • von Manuela@diebeckmanns am 4. November 2009, 10:47 Uhr

    Ich finde das Elterngeld total daneben. Bei meiner ersten Tochter(4) habe ich zumindest noch 2 Jahre lang 300EURO bekommen. Nun bekomme ich es nur noch ein Jahr... und da ich nicht arbeiten konnte, sondern mich um meine Tochter und meine Krankheit gekümmert habe, bekomme ich nur den Mindestsatz....und wenn ich in Mutterschutz gehe, fällt ja auch noch das Arbeitslosengeld weg...
    Das Elterngeld ist toll für jemanden, der bis zur Geburt arbeitet...die anderen bekommen definitiv weniger...
    Und wenn die Mutter nicht arbeitet, wie soll man dann von 65% des Gehaltes vom Mann leben, wenn er sein Recht auch in Anspruch nehmen möchte?


(11 Kommentare)

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