Die Mitglieder der Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer hatten sich im Bundeskanzleramt zu einem "Kindergipfel" versammelt und die verbindlichen Einladungen zu den neun so genannten "U-Untersuchungen" beschlossen. Damit erhoffen sie sich, dass die Vernachlässigung von Kindern früher erkannt werden kann. Im Saarland sind Eltern bereits seit dem April zu Vorsorgeuntersuchungen für ihre Kinder verpflichtet. Und in Bayern tritt ab dem kommenden Jahr ein entsprechendes Gesetz in Kraft.
Wenn Eltern auf die Einladungen nicht reagieren, sollen die Gesundheitsbehörden und die Jugendämter aktiv werden. Jedoch soll es keine finanzielle Strafen für Eltern geben, die sich auch dann noch weigern, ihr Kind zur Untersuchung zu bringen.
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